EU-Finanzminister fordern mehr Investitionen zur Wachstumssteigerung

EU-weit/Mailand (APA) - Die EU-Finanzminister beraten am Samstag in Mailand bei ihrem informellen Treffen über Wege und Maßnahmen zur Steigerung der Investitionen. Der jetzige EU-Währungskommissar und künftige Vizepräsident der neuen Brüsseler Behörde für Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit, Jyrki Katainen, forderte vor allem Staaten mit großen Überschüssen zu mehr Investitionen auf.

Nach der Sitzung der Eurogruppe vom Freitag sagte Katainen, "wir müssen sowohl die öffentlichen als auch die privaten Ausgaben steigern". Jedenfalls sei es eine Priorität für alle EU-Länder, dabei vor allem auf Forschung und Entwicklung sowie in die Infrastruktur zu setzen.

Auf europäischer Ebene sollten die zusätzlichen öffentlichen Ressourcen, die es zu mobilisieren gelte, vor allem dort eingesetzt werden, wo auch mehr öffentliche Investitionen folgen können. Dies sollte auch das Leitprinzip sein für den Plan des künftigen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker für seinen 300 Milliarden Euro umfassenden Investitionsplan. Die Details darüber sollten in den kommenden Monaten vorgeschlagen werden.

Gleichzeitig müsse die Frage geklärt werden, was heute private Investitionen in Europa zurückhalte. Es gehe darum, das Umfeld für die Unternehmen zu verbessern.

Bei der Eurogruppe am Vortag hatten die Minister der Währungsunion - erstmals nahm auch Österreichs neuer Ressortchef Hans-Jörg Schelling (ÖVP) teil - noch kein grünes Licht für weitere Hilfsgelder an Zypern gegeben. Allerdings "schaut es ganz gut aus. Die entsprechenden Maßnahmen, die Länder wie Zypern oder Griechenland gesetzt haben, sind in Ordnung", sagte Schelling.

Die Bankenunion sei nur kurz gestreift worden. Beim Abwicklungsfonds könne es aber noch keine genaueren Auskünfte geben, weil der noch nicht einmal existiere. Hier gebe es verschiedenste Überlegungen und dies werde bei der nächsten Sitzung behandelt.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne