EU finanziert um 100 Mio. Euro Stromleitung durch die Nordsee

Brüssel/Luxemburg (APA) - Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt die Errichtung einer Stromverbindung zwischen Norwegen und Deutschland mit 100 Millionen Euro. Eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung sei im Rahmen des Europäischen Strategischen Investitionsfonds (EFSI) mit Tennet, einem führenden europäischen Stromtransportunternehmen, unterzeichnet worden, gab die EU Kommission am Dienstag bekannt.

Die Verbindungsleitung werde 624 Kilometer lang sein und Norwegen und Deutschland über die Nordsee verbinden. Sie solle eine Kapazität von 1.400 Megawatt (MW) haben und zur Versorgungssicherheit und Diversifikation der Energienachfrage beitragen.

"Wir brauchen zukunftsorientierte Investitionen in moderne Energieinfrastruktur mit adäquaten Verbindungsleitungen, besonders um die erneuerbaren Energien in das Netz einspeisen zu können. Das ist vitales Element unserer Energiesicherheit wie auch unserer Klimaschutzmaßnahmen", betonte Energiekommissar Maros Sefcovic. Diese kluge Verbindung von Solar- und Windkraft aus Deutschland mit Wasserkraft aus Norwegen, unterstreiche "unser Bekenntnis, saubere Energie für Millionen von Menschen zu liefern".

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen