EU erwägt Extra-Kapitalpuffer auch für kleinere Banken

London - Auch mittelgroße Banken in Europa müssen künftig möglicherweise zusätzliche Kapitalpuffer vorhalten. Die EU erwäge, die bisher nur für die 30 weltgrößten Banken geltenden TLAC-Regeln auch auf kleinere Institute anzuwenden, sagte der bei der EU-Kommission für Finanzdienstleistungen zuständige Generaldirektor Olivier Guersent am Freitag auf einer Reguliererkonferenz am Freitag in Brüssel. Eine Entscheidung sei aber nicht gefallen.

Mit einem aus Eigenkapital und bestimmten Anleihen bestehenden Polster (TLAC, "Total Loss Absorbing Capacity") soll verhindert werden, dass Banken in einer Finanzkrise in Schieflage geraten und dem Steuerzahler zur Last fallen.

Die etwa 30 global systemrelevanten Banken aus den 20 größten Industrie- und Schwellenländern (G-20) sollen nach dem Willen der Finanzaufseher von 2019 an eine Haftungsmasse von rund einem Sechstel ihrer Bilanzrisiken (RWA) vorhalten.

Zu diesem Kreis gehören die Deutsche Bank, die UBS und Credit Suisse. Die EU arbeitet parallel an einem eigenen Konzept, das umfassender ist und für alle Banken gelten sollte. Guersent sagte, er sitze mit den 28 Mitgliedstaaten derzeit daran, die beiden Regelwerke in Einklang zu bringen. Anleger in die betreffenden Papiere müssten wissen, unter welchen Bedingungen sie investierten.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai