EU-Erwerbstätigkeit 2015 auf 70,1 Prozent gestiegen

Brüssel - Die Erwerbstätigkeit in der EU ist 2015 gegenüber dem Jahr davor von 69,2 auf 70,1 Prozent gestiegen. Allerdings lag sie damit noch knapp unter dem bisherigen Höchststand von 2008 mit 70,3 Prozent. Österreichs Erwerbsquote erhöhte sich leicht von 74,2 auf 74,3 Prozent, geht aus den am Dienstag veröffentlichten neuesten Zahlen von Eurostat hervor.

Im Vergleich 2014 zu 2015 stieg die Erwerbstätigkeit in fast allen EU-Ländern. Nur in Belgien (von 67,3 auf 67,2 Prozent) und Finnland (von 73,1 auf 72,9 Prozent) nahm sie ab.

Am stärksten stieg die Quote in Ungarn, Estland, Spanien, Bulgarien, Lettland, Irland und der Slowakei. Über der 75-Prozent-Marke lagen Schweden (80,5 Prozent), Deutschland (78,0 Prozent), Großbritannien (76,9 Prozent), Dänemark und Estland (je 76,5 Prozent) sowie die Niederlande (76,4 Prozent).

Die niedrigsten Erwerbstätigenquoten wurden in Griechenland (54,9 Prozent) registriert, gefolgt von Kroatien und Italien (je 60,5 Prozent) sowie Spanien (62,0 Prozent).

Die Zielvorstellung für Europa 2020 liegt in der EU bei 75,0 Prozent. Österreichs Plan lautet 77,0 Prozent.

Bei den Männern erhöhte sich die Erwerbsquote in der EU von 75,0 auf 75,9 Prozent, bei den Frauen stieg sie von 63,5 auf 64,3 Prozent.

Das Beschäftigungsgefälle zwischen Frauen und Männern war im Vorjahr in Finnland (-2,1 Prozent) und Litauen (-2,4 Prozent) am geringsten. Am größten war der Unterschied in Malta (-27,8 Prozent), Italien (-20,0 Prozent) und Griechenland (-18,0 Prozent). Österreich lag mit -8,2 Prozent auf Rang elf.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

Newsticker

BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

Newsticker

EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

Newsticker

Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite