EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.

Zudem will man weiter Druck auf Nicht-EU-Staaten machen, die schon verhängten UNO-Sanktionen vollständig umzusetzen. Die EU macht in der Erklärung allerdings ebenfalls deutlich, dass sie die von US-Präsident Donald Trump angedrohte militärische Lösung des Konflikts nicht für den richtigen Weg hält. Die koreanische Halbinsel müsse mit friedlichen Mittel von Atomwaffen befreit werden, heißt es in dem Text.

Bei den angedrohten neuen EU-Sanktionen könnte es unter anderem darum gehen, EU-Häfen für Schiffe von Nordkoreanern zu sperren. Die Strafmaßnahmen gegen das Land sind schon heute schärfer als gegen alle anderen mit Sanktionen belegten Länder der Welt. Erst am Montag war beispielsweise beschlossen worden, dass in das Land keinerlei Öl- und Ölprodukte mehr geliefert werden dürfen. Zudem sind Investitionen in Nordkorea verboten, um die Devisenbeschaffung zu verhindern.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte