EU-Bürger schickten im Vorjahr 32,7 Milliarden Euro ins Ausland

Brüssel/EU-weit (APA) - Bewohner der Europäischen Union haben im vergangenen Jahr 32,7 Milliarden Euro in Nicht-EU-Länder überwiesen. Die Zuflüsse betrugen im gleichen Zeitraum 10,7 Mrd. Euro, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichen Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervorging. Dadurch lag der Negativsaldo bei 22 Mrd. Euro. Den Großteil des Geldes schickten weiterhin Migranten in ihr Heimatland.

Frankreich weist mit 10,6 Mrd. Euro die höchsten Abflüsse (in Drittstaaten und andere EU-Länder) auf und liegt in der Länderreihung weiterhin auf Platz 1. 2017 überstiegen die spanischen Überweisungen in der Höhe von 7,3 Mrd. Euro jene des zuvor zweitgereihten Vereinigten Königreichs Großbritannien (6,8 Mrd. Euro). Italien liegt mit 6,1 Mrd. Euro auf Platz vier. In Österreich betrugen die Abflüsse insgesamt 850 Millionen Euro. Schlusslicht bildete Bulgarien mit 20 Millionen Euro.

Die meisten Zuflüsse erhielt Portugal mit 3,6 Mrd. Euro, gefolgt von Polen mit 3,1 Mrd. Euro, Rumänien mit 2,8 Mrd. Euro und Großbritannien mit 2,3 Mrd. Euro. Österreich wies hier 267 Mio. Euro an Zuflüssen aus dem Ausland auf. Wie schon im Vorjahr bekam Irland gar kein Geld aus einem Drittstaat, 2017 floss auch nach Malta kein Geld. Sehr gering sind auch die Zuflüsse nach Deutschland: Laut Eurostat betragen diese lediglich 7 Mio. Euro.

Beim Saldo von Zu- und Abflüssen führte 2017 Portugal mit 3 Mrd. Euro vor Polen (2,8 Mrd. Euro). An dritter Stelle lag Rumänien mit rund 2,6 Mrd. Euro vor Bulgarien (1,1 Mrd. Euro). Österreich war mit einem Minus von 583 Mio. Euro erneut im unteren Bereich. Das höchste Minus hatte Frankreich mit 10,1 Mrd. Euro, gefolgt von Deutschland (-4,6 Mrd.), dem Vereinigten Königreich (-4,5 Mrd.) und Italien (-4,0 Mrd.).

(S E R V I C E - https://ec.europa.eu/eurostat/)

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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