EU spült halbe Billion Euro in die Märkte

Frankfurt - Die EZB hat im Jänner ihre Anleihenkäufe wieder aufgenommen und mittlerweile Papiere im Volumen von fast einer halben Bill. Euro in ihren Büchern. Im neuen Jahr erwarben die Währungshüter bis zum 8. Jänner Staatsbonds der Euro-Länder im Volumen von 8,68 Mrd. Euro, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag mitteilte.

Zuvor war in der Woche bis zum Neujahrstag das Volumen der erworbenen Staatspapiere sogar um rund 1,84 Mrd. Euro gesunken, da einige Anleihen fällig wurden. Die Notenbank hatte die Käufe vom 22. Dezember bis Neujahr ausgesetzt und begann erst am 4. Jänner wieder mit dem Programm. Vor der Weihnachtszeit wurden zeitweise mehr Staatsbonds erworben. Seit Programmstart im März 2015 nahmen die EZB und die nationalen Notenbanken insgesamt Titel im Umfang rund 499,9 Mrd. Euro in ihre Bilanz.

Mit den in Deutschland umstrittenen Anleihenkäufen wollen die Euro-Wächter die Konjunktur ankurbeln und die zuletzt sehr niedrige Inflation im Währungsraum nach oben treiben. Das Programm soll einschließlich weiterer Papiere wie Pfandbriefe und Hypotheken-Papiere bis mindestens Ende März 2017 laufen und dann ein Volumen von rund 1,5 Bill. Euro erreichen.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber