EU-Behörde für Deckelung von Banken-Engagements in Staatsbonds

Die neue EU-Behörde zur Abwicklung maroder Banken macht sich für eine Deckelung des Engagements der Geldhäuser in Staatsanleihen stark. Es gebe keine Anlageklasse, die risikofrei sei, sagte SRB-Chefin Elke König am Dienstag im EU-Parlament in Brüssel. "Grenzen zu setzen für das Engagement in eine einzelne Gegenpartei, Staaten eingeschlossen, macht absolut Sinn," sagte sie.

Bisher müssen Banken für Staatsanleihen in ihrem Investment-Portfolio kein Kapital hinterlegen, da sie als risikofrei gelten. Auch gibt es keine Obergrenze, wie viel Kredit ein Geldhaus einem einzelnen Land gewähren darf.

Die Diskussion um eine Neubewertung von Staatsanleihen in den Kapitalvorschriften für Banken läuft schon seit einiger Zeit. Wegen der Erfahrungen aus der Euro-Schuldenkrise wird die Bewertung solcher Schuldtitel als risikofrei immer kritischer gesehen. Länder wie Griechenland konnten von ihren EU-Partnern nur mit Milliarden an Hilfsgeldern vor dem finanziellen Zusammenbruch gerettet werden. Die oberste Bankenaufseherin der Europäischen Zentralbank (EZB), Daniele Nouy, hatte dafür plädiert, das Engagement von Banken in Anleihen eines Landes auf 25 Prozent des Eigenkapitals zu begrenzen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los