EU-Arbeitslosigkeit mit 9,1 Prozent auf niedrigstem Stand seit 2009

Die Arbeitslosenrate in der EU ist im November des Vorjahres mit 9,1 Prozent auf den niedrigsten Stand seit Juli 2009 gesunken. Die Eurozone verzeichnete mit 10,5 Prozent den geringsten Wert seit Oktober 2011. Österreich lag laut Eurostat-Daten vom Donnerstag im November mit 5,8 Prozent an fünfter Stelle in der EU - im Jahresabstand gab es allerdings den zweithöchsten Anstieg hinter Finnland.

Im November konnte Deutschland neuerlich mit der niedrigsten Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent punkten. Dahinter folgen Tschechien (4,6 Prozent), Malta (5,1 Prozent) und Großbritannien (5,23 Prozent). Nach Österreich folgen Dänemark (6,0 Prozent), Luxemburg (6,1 Prozent), Estland (6,3 Prozent), Ungarn (6,4 Prozent), Rumänien (6,7 Prozent), die Niederlande (6,8 Prozent), Schweden (7,0 Prozent), Polen (7,2 Prozent), Belgien (7,8 Prozent), Litauen (8,4 Prozent), Slowenien (8,6 Prozent), Bulgarien und Litauen (je 8,8 Prozent), Finnland (9,4 Prozent), Lettland (10,0 Prozent), Frankreich (10,1 Prozent), Slowakei (10,5 Prozent), Italien (11,3 Prozent), Portugal (12,4 Prozent), Zypern (15,8 Prozent), Kroatien (16,6 Prozent), Spanien (21,4 Prozent) und Griechenland (24,6 Prozent).

Eurostat schätzt, dass im November in der EU insgesamt 22,159 Millionen Menschen arbeitslos waren, davon 16,924 Millionen im Euroraum. Gegenüber Oktober fiel die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU um 179.000, im Euroraum ging sie um 130.000 zurück.

Über ein Jahr betrachtet - November 2014 zu November 2015 - sank die Arbeitslosenquote in 25 EU-Staaten. In Rumänien blieb sie unverändert. Nur in zwei Ländern stieg sie an - in Finnland von 9,0 auf 9,4 Prozent und in Österreich (von 5,6 auf 5,8 Prozent). Die stärksten Rückgänge konnten Spanien (von 23,7 auf 21,4 Prozent), Bulgarien (von 10,6 auf 8,8 Prozent) und Italien (von 13,1 auf 11,3 Prozent) verbuchen.

Bei der Jugendarbeitslosigkeit verlor Österreich mit 10,9 Prozent den bisher zweiten Platz an Dänemark. Spitzenreiter ist Deutschland mit 7,0 Prozent, gefolgt von Dänemark (9,9 Prozent) und Österreich (10,9 Prozent). Die höchsten Quoten registrierten Griechenland (49,5 Prozent), Spanien (47,5 Prozent), Kroatien (45,1 Prozent) und Italien (38,1 Prozent).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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