EU gibt sich unbeeindruckt von griechisch-russischer Annäherung

Die EU-Kommission hat sich unbeeindruckt vom bevorstehenden Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras in Russland gezeigt. "Es gilt die Rede- und Versammlungsfreiheit, wir haben also kein Kommentar abzugeben über Besuche griechischer Verantwortlicher in Russland", sagte Kommissionssprecherin Mina Andreeva am Mittwoch in Brüssel. Sie verwies auch auf Äußerungen von EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici, wonach Russland für Griechenland keine Alternative zur Euro-Zone sei.

Griechenland habe zudem die Schlussfolgerungen des EU-Gipfels im März mitgetragen, wonach die Wirtschaftssanktionen gegen Russland erst nach einer vollständigen Umsetzung des Minsker Abkommens mit der Ukraine aufgehoben werden sollen, was voraussichtlich nicht vor Jahresende geschieht. "Uns ist keine Veränderung einer Regierung in diesem Punkt bekannt", fügte Andreeva hinzu.

In der EU waren zuletzt Sorgen aufgekommen, dass das von der Staatspleite bedrohte Griechenland um Hilfe in Moskau bitten und ein Veto gegen EU-Sanktionen einlegen könnte. Tsipras reist am 8. April zu Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Moskau.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber