Etsy-Konkurrenz: Amazon bietet jetzt auch Selbstgebasteltes an

San Francisco - Beim Online-Versandhaus Amazon in den USA gibt es jetzt auch Selbstgebasteltes und Selbstgemachtes. Alle Produkte auf dem neuen Marktplatz mit dem Namen "Handmade at Amazon" müssen vollständig von Hand gefertigt, bearbeitet oder zusammengefügt sein, wie Amazon am Donnerstag mitteilte.

Zunächst gibt es die Kategorien Schmuck, Produkte fürs Heim wie Kunst, Leuchten oder Möbel, Partyzubehör und Papierwaren; weitere sollen folgen. Zugelassen sind Unternehmen mit 20 oder weniger Angestellten oder Gemeinschaften mit weniger als hundert Mitgliedern.

Amazon macht damit dem Online-Marktplatz für Selbstgemachtes, Etsy, Konkurrenz, der im Frühjahr an die Börse gegangen war. Ob und wann der neue Marktplatz auch in Deutschland verfügbar ist, war zunächst nicht zu erfahren. "Handmade" würde hier der Plattform DaWanda Konkurrenz machen.

Bei "Handmade at Amazon" gibt es dem Unternehmen zufolge bereits 80.000 selbstgemachte Sachen zum Bestellen. Der Kunde kann nicht nur die Produkte anschauen, sondern auch, wie sie entstehen; dazu kommt eine Beschreibung des Herstellers. Sie müssen für ihren Auftritt zwölf Prozent des Verkaufspreises an Amazon zahlen.

Etsy war bereits 2005 gegründet worden. Mittlerweile gibt es dort nicht mehr nur Selbstgebasteltes aus aller Welt zu kaufen, sondern auch "Vintage"-Produkte, die im Look des vergangenen Jahrhunderts gestaltet sind. Im vergangenen Jahr machte der Online-Marktplatz ein Umsatzplus von 56 Prozent und nahm 195 Mio. Dollar (173,3 Mio. Euro) ein - machte aber einen Verlust von 15 Mio. Dollar.

Die Aktie von Etsy hat seit der Ausgabe im April zum Preis von 30 Dollar mehr als die Hälfte ihres Wertes eingebüßt. Nach der Ankündigung von Amazon sank der Kurs weiter um mehr als vier Prozent auf 13,57 Dollar (12,04 Euro).

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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