Etsy will mit Börsengang bis zu 300 Millionen Dollar einnehmen

New York - Der vor zehn Jahren gegründete Online-Marktplatz für Selbstgemachtes, Etsy, will bei seinem bevorstehenden Börsengang in New York bis zu 300 Mio. Dollar (278,8 Mio. Euro) einnehmen. Etsy teilte der US-Börsenaufsicht am Dienstag mit, das Unternehmen wolle 16,7 Millionen Aktien zu jeweils 14 bis 16 Dollar anbieten, bei starker Nachfrage auch 2,5 Millionen Anteilsscheine mehr.

Das würde Etsy 233 bis 307 Millionen Dollar einbringen - und das Unternehmen mit bis zu 1,78 Mrd. Dollar (1,65 Mrd. Euro) bewerten.

Etsy war 2005 gegründet worden. Mittlerweile gibt es dort nicht mehr nur Selbstgebasteltes aus aller Welt zu kaufen, sondern auch "Vintage"-Produkte, die im Look des vergangenen Jahrhunderts gestaltet sind. Im vergangenen Jahr machte der Online-Marktplatz ein Umsatzplus von 15 Prozent und nahm 195 Mio. Dollar ein - machte aber einen Verlust von 15 Mio. Dollar. Für das Unternehmen arbeiten 685 Menschen. Die Aktie soll an der elektronischen Börse Nasdaq gehandelt werden. Das Datum des Börsengangs ist noch nicht bekannt.

Wels/Prag (APA) - Die österreichische Möbelkette XXXLutz hat den Umsatz in Tschechien im Geschäftsjahr 2016/2017 um 41 Prozent auf 2,23 Milliarden Kronen (86,18 Mio. Euro) gesteigert, berichtet die tschechische Nachrichtenagentur CTK am Montag. Der Gewinn stieg laut Geschäftsbericht um 18 Prozent auf 46 Millionen Kronen. Der Konzern hat neue Märkte eröffnet und dadurch seine Marktposition gestärkt.
 

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XXXLutz-Gruppe steigerte 2016/17 Umsatz in Tschechien um 41 Prozent

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Industrie hat von der Europäischen Union ein selbstbewusstes Auftreten bei den anstehenden Handelsgesprächen mit den USA gefordert. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", erklärte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. Der Automobilverband VDA mahnte aber, die EU dürfe nicht mit Vorbedingungen in die Gespräche mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gehen.
 

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Deutsche Industrie für selbstbewusste EU bei Gespräch mit Trump

München (APA/Reuters) - Europas größter Versicherer Allianz will seinen südeuropäischen Kunden künftig bei Schäden an Haus oder Wohnung gleich einen Handwerker ins Haus schicken können. Die Tochter Allianz Partners kauft vom Finanzinvestor Portobello Capital den spanischen Reparatur-Dienstleister Multiasistencia, wie der Versicherer am Montag in München mitteilte.
 

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Allianz kauft Handwerker-Service aus Spanien