Etihad hält künftig Gemeinschaftsflüge mit Air Berlin für möglich

Die arabische Fluggesellschaft Etihad sieht im jüngsten Gerichtsentscheid einen Freifahrtschein für künftige Gemeinschaftflüge mit Air Berlin. Etihad begrüßte am Freitag den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg, 26 der 31 umstrittenen Codeshare-Flüge bis zum Ende des Winterflugplans am 26. März zu genehmigen. "Die Auslegung des Gerichts bezüglich des Luftfahrtsabkommens zwischen den VAE und Deutschland bedeutet ebenfalls, dass es Etihad Airways möglich sein wird, diese Codeshare-Verbindungen auch über den Winterflugplan hinaus durchzuführen."

Etihad-Chef James Hogan sagte, er sei zufrieden mit der Entscheidung, die unterm Strich 94 Prozent der Gemeinschaftsflüge bestätige. "Die Entscheidung ist ein Sieg für Verbraucher und für den Wettbewerb in Deutschland."

Die Lüneburger Richter hatten betont, diese Auslandsflüge seien vom Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) abgedeckt. Auf fünf innerdeutschen Strecken seien die Gemeinschaftsflüge hingegen nicht zulässig. Der Beschluss ist nach Angaben des Gerichts nicht anfechtbar.

Bei den Gemeinschaftsrouten erhalten Air-Berlin-Verbindungen eine Flugnummer von Etihad und umgekehrt. Air Berlin erhöht damit die Auslastung der Flugzeuge, während Etihad mehr Ziele weltweit anbieten kann. Etihad hat wiederholt betont, die Flüge seien ein wesentlicher Grund für das Engagement in Berlin.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

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Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair