Essenslieferdienst Delivery Hero wächst weiter deutlich

Berlin (APA/Reuters) - Der weltgrößte Online-Essenslieferdienst Delivery Hero ist im dritten Quartal deutlich gewachsen. Der Umsatz sei auf vergleichbarer Basis um 60 Prozent auf knapp 138 Millionen Euro geklettert, teilte die Berliner Firma ("Lieferheld", "Foodora", "Pizza.de") am Montag mit. Vor allem in den USA, dem Nahen Osten und Nordafrika lief es rund.

Allerdings schwächte sich das Wachstum des Unternehmens, das in 40 Ländern aktiv ist, im Vergleich zu den ersten beiden Quartalen leicht ab. Bei dem Konkurrenten von Takeaway.com aus den Niederlanden und Just Eat aus Großbritannien gingen nach eigenen Angaben von Jänner bis September 206,1 Millionen Bestellungen ein.

Genaue Angaben zur Gewinnentwicklung machte Delivery Hero nicht. Bisher schreibt das im SDax gelistete Unternehmen rote Zahlen, es hat sich aber zum Ziel gesetzt, im kommenden Jahr zumindest die Gewinnschwelle vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zu knacken.

Delivery Hero war im Sommer an die Börse gegangen und ist dort inzwischen rund 6,5 Milliarden Euro wert. Die Startup-Schmiede Rocket Internet hielt zuletzt noch 13 Prozent an dem Essenslieferdienst. Rocket gibt am Donnerstag Einblick ins abgelaufene Quartal.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen