Essenslieferdienst Delivery Hero wächst weiter deutlich

Berlin (APA/Reuters) - Der weltgrößte Online-Essenslieferdienst Delivery Hero ist im dritten Quartal deutlich gewachsen. Der Umsatz sei auf vergleichbarer Basis um 60 Prozent auf knapp 138 Millionen Euro geklettert, teilte die Berliner Firma ("Lieferheld", "Foodora", "Pizza.de") am Montag mit. Vor allem in den USA, dem Nahen Osten und Nordafrika lief es rund.

Allerdings schwächte sich das Wachstum des Unternehmens, das in 40 Ländern aktiv ist, im Vergleich zu den ersten beiden Quartalen leicht ab. Bei dem Konkurrenten von Takeaway.com aus den Niederlanden und Just Eat aus Großbritannien gingen nach eigenen Angaben von Jänner bis September 206,1 Millionen Bestellungen ein.

Genaue Angaben zur Gewinnentwicklung machte Delivery Hero nicht. Bisher schreibt das im SDax gelistete Unternehmen rote Zahlen, es hat sich aber zum Ziel gesetzt, im kommenden Jahr zumindest die Gewinnschwelle vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zu knacken.

Delivery Hero war im Sommer an die Börse gegangen und ist dort inzwischen rund 6,5 Milliarden Euro wert. Die Startup-Schmiede Rocket Internet hielt zuletzt noch 13 Prozent an dem Essenslieferdienst. Rocket gibt am Donnerstag Einblick ins abgelaufene Quartal.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne