ESM-Chef warnt vor Verzögerung bei Euro-Reform

Brüssel (APA/Reuters) - Der Chef des Euro-Rettungsfonds ESM mahnt zur Eile bei der angestrebten großen Euro-Reform. Nach einem dynamischen Auftakt scheine man bei dem Vorhaben derzeit eher an Schwung zu verlieren als zu gewinnen, sagte Klaus Regling am Dienstag in Brüssel. Alle beteiligten 19 Euro-Länder müssten zu Kompromissen bereit sein und sich in der Mitte treffen, um einen Durchbruch zu erzielen.

"Kein Land wird alles, was es will, bekommen - aber jedes wird etwas erhalten." Falls keine Einigung gelinge, bestehe die Gefahr, dass man bis zur nächsten Krise warten müsse. Die Reformen würden dann unter großem Zeitdruck stattfinden und wesentlich teurer werden, sagte Regling.

Der ESM soll wesentlich an Bedeutung gewinnen, um den Währungsraum krisenfester zu machen und bei Rettungspaketen nicht mehr auf die Hilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) angewiesen zu sein. Gleichzeitig könnte der ESM als Letztsicherung (Backstop) für Banken in der Eurozone fungieren. Ursprünglich wollten Deutschland und Frankreich einen gemeinsamen Vorschlag zur Euro-Reform im März vorstellen. Der wurde wegen der langwierigen deutsche Regierungsbildung auf Juni verschoben.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte