ESM-Chef Regling: Griechenland-Rettung kann gelingen

Athen/Washington - Die finanzielle Rettung Griechenlands kann nach Auffassung von ESM-Chef Klaus Regling noch immer gelingen. Griechenland müsse dafür die versprochenen Reformen umsetzen, sagte der Direktor des Europäischen Stabilitäts-Mechanismus (ESM) am Mittwoch in Washington. Die Reformen seien Voraussetzung für weitere Auszahlungen des ESM an Athen.

Die Gespräche zwischen Vertretern von Reglings Einrichtung, der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu Griechenland gingen während der IWF-Frühjahrstagung weiter.

Regling hatte tags zuvor in einem Interview des "Wall Street Journals" erklärt, er könne sich eine Lösung für Griechenland binnen der nächsten vier Wochen vorstellen. "Ich glaube, es ist nicht unrealistisch, zu erwarten, dass dies in den nächsten vier Wochen abgeschlossen wird", sagte er der Zeitung.

Im Sommer 2015 war ein drittes Hilfspaket für Griechenland im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro geschnürt worden. Doch die Kassen des Landes werden langsam leerer - und Mitte Juli müssen gut 2,7 Milliarden Euro an EZB und IWF zurückgezahlt werden.

Das Geld dafür hat Griechenlands Regierung nicht, und ohne eine Einigung mit den Gläubigern kann kein Geld in die Staatskasse fließen. Unter anderem Deutschland dringt darauf, dass sich auch der Internationale Währungsfonds beteiligt.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach