ESA hofft auf Wiedererwachen von "Philae" bei "Rosetta"-Mission

Europa-weit - Die spektakuläre Kometenjäger-Mission "Rosetta" steht auch in diesem Jahr im Fokus der Europäischen Weltraumagentur ESA. Zwischen Mai und Juli könne das auf dem Kometen gelandete Minilabor "Philae" wieder erwachen, sagte ESA-Direktor Thomas Reiter am Mittwoch in Darmstadt. Garantieren könne dies aber niemand.

Von den bisherigen Erfolgen der Mission zeigte sich Reiter begeistert: "Das ist immer noch faszinierend." Auch in diesem Jahr soll die "Rosetta"-Mission weitere wissenschaftliche Erkenntnisse liefern.

Mit "Philae" war im November erstmals ein von Menschen geschaffenes Gerät auf einem Kometen gelandet. Die Landung des Forschungsroboters auf dem Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenko galt als Höhepunkt der europäischen Kometenjäger-Mission "Rosetta". Nach zehnjähriger Reise durch das Sonnensystem hatte die "Rosetta"-Sonde mit "Philae" an Bord im August ihren Zielkometen erreicht.

Der Forschungsroboter konnte allerdings nur wenige Tage arbeiten und Daten übermitteln, bis die Batterieleistung aufgebraucht war. "Philae" befindet sich derzeit im Schlafmodus. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass sich Solarbatterien aufladen und das Gerät wieder aufwacht.

ESA-Direktor Reiter hob unabhängig davon den bisherigen Erfolg der Mission hervor: "Wir sind mächtig stolz, dass wir das geschafft haben", sagte Reiter vor allem mit Blick auf die Landung von "Philae".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro