VW-Chef Diess hat mit US-Ermittlern gesprochen

Wolfsburg (APA/Reuters) - Der neue Volkswagen-Chef Herbert Diess hat nach Angaben aus Konzernkreisen in Sachen Dieselskandal vor den US-Ermittlungsbehörden ausgesagt. Es habe Gespräche mit Behörden gegeben, sagte ein hochrangiger Insider der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Diese lägen aber mehrere Monate zurück.

Den von der "Bild"-Zeitung hergestellten Zusammenhang zwischen angeblich belastenden Aussagen gegen den früheren Konzernchef Martin Winterkorn und einer Reisefreiheit für den Österreicher Diess wies die Person zurück. Die Zeitung hatte berichtet, Diess habe gegenüber US-Ermittlern von FBI und Justizministerium Aussagen gemacht, die diese offenbar als belastend für Winterkorn bewerteten.

Nach Informationen der Zeitung soll der neue Vorstandschef um den 1. Mai herum persönlich in die USA gereist sein, um mit den US-Behörden zu sprechen. An dem Treffen habe auch der von den USA eingesetzte Aufseher über den Volkswagen-Konzern, Larry Thompson, teilgenommen. Dem hielt der Insider entgegen, es habe um den 1. Mai keinen Termin von Diess mit den US-Behörden gegeben.

Ein anderer Insider sagte, Diess sei vor kurzem in den USA zu Gesprächen mit der US-Justiz gewesen und sei dabei von Thompson begleitet worden. Volkswagen äußerte sich zunächst nicht.

In der vergangenen Woche hatte die US-Justiz bekannt gemacht, schon im März Anklage gegen den früheren VW-Chef Winterkorn wegen der Verschwörung zum Betrug erhoben zu haben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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