Erstmals mehr als 40 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland

Berlin (APA/Reuters) - Die gute Konjunktur treibt die Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland erstmals über die Marke von 40 Millionen. Im dritten Quartal nahm sie binnen Jahresfrist um 694.000 oder 1,8 Prozent auf 40,175 Millionen zu. "Der Anstieg ist überwiegend auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurückzuführen", teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit.

Obwohl es bei den Selbstständigen einen Rückgang um 20.000 auf 4,325 Millionen gab, kletterte die Beschäftigung insgesamt auf das Rekordniveau von 44,5 Millionen. Das waren 668.000 oder 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch im ersten und zweiten Quartal hatte es jeweils ein Plus von 1,5 Prozent gegeben.

Grund ist der Dauer-Boom der deutschen Wirtschaft, die in diesem Jahr wohl das achte Jahr in Folge wachsen wird. Der Aufschwung dürfte sich den meisten Experten zufolge fortsetzen. Die Wirtschaftsweisen sagen deshalb voraus, dass die Beschäftigtenzahl 2018 im Jahresschnitt auf 44,81 Millionen steigen wird.

Besonders viele Jobs schufen in den Sommermonaten die Dienstleister. Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit entstanden 207.000 Jobs, bei Unternehmensdienstleistern 159.000. In Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe gab es einen Zuwachs von 128.000 Personen, im Produzierenden Gewerbe von 69.000, im Baugewerbe von 45.000 sowie in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei von 3.000. Nur im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleister gab es einen Rückgang, und zwar um 20.000 Beschäftigte.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren