Erster Streik im neuen Jahr bei Amazon in Deutschland

Das Jahr 2016 startet Amazon in Deutschland wieder mit einem Streik. Die Gewerkschaft ver.di rief zu Tagesstreik in Bad Hersfeld auf.

Seattle. Mit einem ersten Streik im neuen Jahr bei Amazon in Bad Hersfeld setzt die deutsche Gewerkschaft ver.di ihren Arbeitskampf beim weltgrößten Versandhändler auch in Hessen fort. Die Dienstleistungsgewerkschaft rief am Montag zu einem Tagesstreik am größten deutschen Amazon-Standort auf.

Am Morgen beteiligten sich Verdi zufolge 300 Teilnehmer an dem Ausstand, im Tagesverlauf rechnete die Gewerkschaft mit 450 Mitstreitern. Vergangene Woche hatte es bereits Arbeitsniederlegungen an anderen Standorten gegeben.

Verdi-Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke sagte: "Auch im neuen Jahr sind wir streikbereit und werden immer wieder Nadelstiche setzen. Derzeit sorgt die Abwicklung von Retouren zu erhöhtem Volumen am Standort Bad Hersfeld, da ist ein Streik eine empfindliche Störung des Arbeitsablaufs." Verdi will für die mehr als 10.000 Mitarbeiter des US-Konzerns in Deutschland einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Einzel- und Versandhandels durchsetzen. Verhandlungen darüber lehnt Amazon ab. Das Unternehmen sieht sich als Logistiker und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende des branchenüblichen.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

Newsticker

Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

Newsticker

Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien