Erste lizenzierte US-Bitcoin-Börse am Start

New York - Die Eröffnung der ersten lizenzierten Handelsplattform für Bitcoin in den USA hat der Digitalwährung Kursauftrieb gegeben. Am Montag kostete ein Bitcoin erstmals seit Anfang Jänner wieder mehr als 300 Dollar (268 Euro). Anschub gab der Startschuss für den Handelsplatz Coinbase als staatlich genehmigte Bitcoin-Börse.

Die Firma aus San Francisco hat die Zulassung der US-Behörden erhalten, in etwa der Hälfte der Bundesstaaten Handel mit dem Digitalgeld zu betreiben.

Coinbase hat gerade erst eine Finanzierungsrunde über 75 Mio. Dollar abgeschlossen. Geldgeber sind Banken, Wagniskapitalisten sowie die New York Stock Exchange. Die staatliche Genehmigung könnte dem Projekt für freies Geld, das unabhängig von Zentralbanken funktioniert, zu mehr Legitimität verhelfen. Im vergangenen Jahr war die einst größte Bitcoin-Börse Mt.Gox in die Insolvenz geraten. Der Vorfall hatte große Zweifel an der Sicherheit der unregulierten Börsen aufgeworfen.

Ende 2013 hatte der Bitcoin-Kurs ein Rekordhoch von 1.150 Dollar erreicht - seitdem ging es steil abwärts. Die Digitalwährung Bitcoin gibt es seit 2009. Sie wird in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt, kann aber auch im Internet mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden. Die wegen ihrer starken Kursschwankungen umstrittenen Bitcoins kommen vor allem bei Zahlungen im Internet zum Einsatz.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro