Erste und RBI mit Klagen gegen ungarisches Bankengesetz abgeblitzt

Wien/Budapest (APA) - Erste Group und Raiffeisen Bank International (RBI) sind in Ungarn mit zwei separaten Klagen vor Gericht abgeblitzt, mit denen sie ein Gesetz kippen wollten, das sie zu Rückzahlungen an ihre Kunden in Millionenhöhe verpflichtet. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch.

Die Banken müssen rückwirkend Zinsen und Gebühren für Kredite senken, die sie vor der Finanzkrise zu tausenden meist in Fremdwährungen wie dem Schweizer Franken vergeben hatten. Weil der ungarische Forint aber seither massiv an Wert verloren hat, können viele Familien ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen.

"Angesichts der gleichen Gerichtsbeschlüsse zu den Einsprüchen anderer ungarischer Banken kommt dies nicht überraschend", heißt es dazu in einer Stellungnahme der RBI. "Wir werden gegen diese Entscheidung berufen." Auch die Erste Group will das Urteil nicht akzeptieren. "Wir sind überzeugt, dass wir im Einklang mit allen Regeln und Gesetzen gehandelt haben", sagte eine Sprecherin auf APA-Anfrage.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die deutsche Commerzbank verfolgt ihre Pläne für eine europäische Onlinebank nicht weiter. "Wir haben inzwischen entschieden, das Projekt Copernicus nicht fortzuführen", sagte Privatkundenchef Michael Mandel in einem im Intranet der Commerzbank veröffentlichten Interview, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.
 

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Deutsche Commerzbank gibt Pläne für europäische Onlinebank auf

Berlin (APA/Reuters) - Europa muss sich im internationalen Zahlungsverkehr angesichts des Konflikts über die Iran-Sanktionen nach den Worten des deutschen Außenministers Heiko Maas unabhängiger von den USA machen.
 

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Maas: Europa im Zahlungsverkehr unabhängiger von USA machen

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