Erste Group schafft Verbindungsstelle zu Politik in CEE und EU

Wien (APA) - Die Erste Group reagiert auf stärker werdende politische Einflüsse und schafft einen neuen Bereich für den Kontakt mit der Politik, speziell im Raum Osteuropa (CEE) sowie mit dem EU-Vorsitz. Das einheitliche Auftreten gegenüber nationalen Regierungen bzw. EU-Gremien sei wichtiger als je zuvor, heißt es in einer Aussendung der Bank.

Nicht nur die Regulierung von Banken sei stark von politischen Strömungen geprägt, sondern auch die Gesellschafts- und Sozialpolitik. Daher werde der Bereich "Group Board Support and Stakeholder Management" geschaffen, der "innerhalb der Bankengruppe die Koordination und Abstimmung der Themen und Strategien gegenüber den Stakeholdern der Erste Group - in der Region CEE und in Brüssel - übernehmen" werde. Geleitet wird er von Mariana Kühnel (34). Sie ist aber nicht nur für den Umgang mit externen Entscheidungsträgern verantwortlich, sondern auch für die "koordinierte Vorstandsunterstützung, durch die Steuerung und Planung der Agenden der Vorstände der Erste Group".

Kühnel startete ihre Karriere in der Industriellenvereinigung, war 2009/10 Büroleiterin von Othmar Karas, ÖVP-Abgeordneter im EU-Parlament, und ist sei 2010 in der Erste Group.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte