Erste Group rechnet mit 360 Mio. Euro Sonderkosten in Ungarn

Wien (APA/Reuters) - Die Erste Group erwartet für das laufende Jahr Sonderkosten von bis zu 360 Mio. Euro in Ungarn. Die dortige Regierung zwingt Banken unter anderem dazu, rückwirkend Zinsen und Gebühren für Kredite zu senken. Die Konkurrentin Raiffeisen Bank International hatte am Dienstag erklärt, sie erwarte auf Basis neuer Berechnungen nun höhere Kosten durch das Gesetz.

Die Erste halte jedoch an ihrer Einschätzung fest, erklärte ein Sprecher. Sie hatte die Kosten für die Zwangsmaßnahmen ursprünglich auf 300 Mio. Euro für das gesamte Jahr beziffert. Bereits Ende habe man aber kommuniziert, dass die Belastungen auch um 20 Prozent höher ausfallen könnten, hieß es heute aus der Bank.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte