Erste-Fonds kaufte Bank Austria 1200 Wiener Wohnungen für 185 Mio ab

Wien - Der von Erste Bank und Sparkassen-Gruppe vertriebene offene Erste Immobilienfonds hat der Bank-Austria-Gruppe mehr als 1200 Wohnungen in Wien abgekauft. Der Gesamtwert des Pakets beläuft sich auf rund 185 Mio. Euro, eine der größten Immo-Transaktionen dieses Jahres in der Bundeshauptstadt, erklärte die Erste am Freitag in einer Aussendung.

Mit dem Ankauf dieser Wohnungen wachsen die Immo-Investments des Erste Immobilienfonds auf über 940 Mio. Euro. Insgesamt - inklusive liquide Mittel - verfügt der Fonds über Anlegergelder im Gesamtvolumen von 1,2 Mrd. Euro, zumindest ein Zehntel muss ohnedies als Liquidität gehalten werden, um allenfalls Fonds-Anteile rückkaufen zu können.

Das erworbene Paket in Wien besteht aus sechs geförderten Wohnimmobilien mit 1.213 Wohnungen und einer Gesamtnutzfläche von rund 104.000 m2. Die größte Anlage davon befindet sich in der Otto Probst-Straße in Wien-Favoriten mit allein 622 Wohnungen und 539 Tiefgaragen-Plätzen.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest