Erste-Fonds kaufte Bank Austria 1200 Wiener Wohnungen für 185 Mio ab

Wien - Der von Erste Bank und Sparkassen-Gruppe vertriebene offene Erste Immobilienfonds hat der Bank-Austria-Gruppe mehr als 1200 Wohnungen in Wien abgekauft. Der Gesamtwert des Pakets beläuft sich auf rund 185 Mio. Euro, eine der größten Immo-Transaktionen dieses Jahres in der Bundeshauptstadt, erklärte die Erste am Freitag in einer Aussendung.

Mit dem Ankauf dieser Wohnungen wachsen die Immo-Investments des Erste Immobilienfonds auf über 940 Mio. Euro. Insgesamt - inklusive liquide Mittel - verfügt der Fonds über Anlegergelder im Gesamtvolumen von 1,2 Mrd. Euro, zumindest ein Zehntel muss ohnedies als Liquidität gehalten werden, um allenfalls Fonds-Anteile rückkaufen zu können.

Das erworbene Paket in Wien besteht aus sechs geförderten Wohnimmobilien mit 1.213 Wohnungen und einer Gesamtnutzfläche von rund 104.000 m2. Die größte Anlage davon befindet sich in der Otto Probst-Straße in Wien-Favoriten mit allein 622 Wohnungen und 539 Tiefgaragen-Plätzen.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

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Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

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Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur