Erste Bank und Sparkassen diskutieren derzeit eine Bankomatgebühr

Hinter verschlossenen Türen laufen bei den Banken in Österreich Überlegungen, ob sie für Abhebungen am Bankomat Geld verlangen werden. Bestätigt haben das am Donnerstag die Sparkassen. "Wir führen eine sehr ehrliche Debatte", sagte Sparkassenverbandschef Gerhard Fabisch. Entschieden sei aber noch nichts.

"Wir wissen, dass auch in anderen Bankengruppen darüber diskutiert wird", heißt es beim österreichischen Sparkassenverband.

Absprachen mit anderen Banken außerhalb des eigenen Sektors wurden in der Jahrespressekonferenz der Sparkassen aber ausgeschlossen. Wann Erste Bank und Sparkassen ihre Entscheidungsfindung abschließen werden, und wie Bankomatabhebungen künftig tatsächlich "bepreist" werden, wurde nicht gesagt. Es sei nichts ausgeschlossen, ein "offenes Spiel", so Fabisch.

Vor einigen Jahren wurde das Thema Bankomatgebühren von den heimischen Banken schon einmal ausführlich diskutiert. Daraus wurde dann aber nichts. Keiner wollte damals den Anfang machen.

Frankfurt (APA/dpa) - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt die Politik davor, Fusionen in der deutschen Bankenbranche voranzutreiben. Er wäre "vorsichtig (...) damit, Zusammenschlüsse politisch zu forcieren. Sie müssen einer betriebswirtschaftlichen Logik folgen", sagte Weidmann dem "Handelsblatt". "Wir haben nicht die Erfahrung gemacht, dass staatliche Einmischung dabei nützlich ist."
 

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Bundesbank-Chef: Politik sollte Bankenfusionen nicht forcieren

London (APA/dpa) - Die Übernahmeschlacht um das britische Medien- und Telekommunikationsunternehmen Sky zwischen dem Murdoch-Konzern 21st Century Fox und US-Kabelkonzern Comcast soll per Auktion entschieden werden. Das teilte die britische Übernahmekommission am Donnerstag mit.
 

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Murdoch gegen Comcast: Auktion entscheidet Sky-Übernahmeschlacht

Frankfurt (APA/Reuters) - Tarifabschluss in der deutschen Chemiebranche: Die 580.000 Beschäftigten bekommen im Schnitt 4,6 Prozent mehr Lohn. Die Einigung sieht Entgeltsteigerungen von 3,6 Prozent vor, wie die Gewerkschaft IG BCE nach Abschluss der zweiten Bundesrunde der Verhandlungen am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das Urlaubsgeld für Vollzeitbeschäftigte soll auf 1.200 Euro verdoppelt werden.
 

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Deutsche Chemiebranche - Löhne steigen im Schnitt um 4,6 Prozent