Erste Bank und Sparkassen diskutieren derzeit eine Bankomatgebühr

Hinter verschlossenen Türen laufen bei den Banken in Österreich Überlegungen, ob sie für Abhebungen am Bankomat Geld verlangen werden. Bestätigt haben das am Donnerstag die Sparkassen. "Wir führen eine sehr ehrliche Debatte", sagte Sparkassenverbandschef Gerhard Fabisch. Entschieden sei aber noch nichts.

"Wir wissen, dass auch in anderen Bankengruppen darüber diskutiert wird", heißt es beim österreichischen Sparkassenverband.

Absprachen mit anderen Banken außerhalb des eigenen Sektors wurden in der Jahrespressekonferenz der Sparkassen aber ausgeschlossen. Wann Erste Bank und Sparkassen ihre Entscheidungsfindung abschließen werden, und wie Bankomatabhebungen künftig tatsächlich "bepreist" werden, wurde nicht gesagt. Es sei nichts ausgeschlossen, ein "offenes Spiel", so Fabisch.

Vor einigen Jahren wurde das Thema Bankomatgebühren von den heimischen Banken schon einmal ausführlich diskutiert. Daraus wurde dann aber nichts. Keiner wollte damals den Anfang machen.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab