Erste Bank und Sparkassen diskutieren derzeit eine Bankomatgebühr

Hinter verschlossenen Türen laufen bei den Banken in Österreich Überlegungen, ob sie für Abhebungen am Bankomat Geld verlangen werden. Bestätigt haben das am Donnerstag die Sparkassen. "Wir führen eine sehr ehrliche Debatte", sagte Sparkassenverbandschef Gerhard Fabisch. Entschieden sei aber noch nichts.

"Wir wissen, dass auch in anderen Bankengruppen darüber diskutiert wird", heißt es beim österreichischen Sparkassenverband.

Absprachen mit anderen Banken außerhalb des eigenen Sektors wurden in der Jahrespressekonferenz der Sparkassen aber ausgeschlossen. Wann Erste Bank und Sparkassen ihre Entscheidungsfindung abschließen werden, und wie Bankomatabhebungen künftig tatsächlich "bepreist" werden, wurde nicht gesagt. Es sei nichts ausgeschlossen, ein "offenes Spiel", so Fabisch.

Vor einigen Jahren wurde das Thema Bankomatgebühren von den heimischen Banken schon einmal ausführlich diskutiert. Daraus wurde dann aber nichts. Keiner wollte damals den Anfang machen.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen