Erste Bank und Sparkassen diskutieren derzeit eine Bankomatgebühr

Hinter verschlossenen Türen laufen bei den Banken in Österreich Überlegungen, ob sie für Abhebungen am Bankomat Geld verlangen werden. Bestätigt haben das am Donnerstag die Sparkassen. "Wir führen eine sehr ehrliche Debatte", sagte Sparkassenverbandschef Gerhard Fabisch. Entschieden sei aber noch nichts.

"Wir wissen, dass auch in anderen Bankengruppen darüber diskutiert wird", heißt es beim österreichischen Sparkassenverband.

Absprachen mit anderen Banken außerhalb des eigenen Sektors wurden in der Jahrespressekonferenz der Sparkassen aber ausgeschlossen. Wann Erste Bank und Sparkassen ihre Entscheidungsfindung abschließen werden, und wie Bankomatabhebungen künftig tatsächlich "bepreist" werden, wurde nicht gesagt. Es sei nichts ausgeschlossen, ein "offenes Spiel", so Fabisch.

Vor einigen Jahren wurde das Thema Bankomatgebühren von den heimischen Banken schon einmal ausführlich diskutiert. Daraus wurde dann aber nichts. Keiner wollte damals den Anfang machen.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite