Erotikhändler Beate Uhse an der Nulllinie

Hamburg - Der kriselnde Erotikhändler Beate Uhse braucht mehr Zeit, bis seine Strategie für Paare, Frauen und Singles greift. Nach schweren Verlusten im Vorjahr wolle man in diesem Jahr wieder ein ausgeglichenes Ergebnis im laufenden Geschäft schaffen, teilte das Unternehmen am Montag in Hamburg mit.

Dabei setze Beate Uhse vor allem auf den Online-Handel, schon jetzt der wichtigste Vertriebsweg. Durch die Schließung von 16 Filialen sowie die Einstellung des Katalogs werde der Umsatz im laufenden Jahr nochmals auf 115 bis 120 Mio. Euro zurückgehen - nach 129 Millionen Euro im Vorjahr.

Beate Uhse besitzt immer noch eine sehr hohe Markenbekanntheit, doch die Geschäfte laufen seit Jahren nicht gut. Wesentliche Bereiche der Vergangenheit wie das DVD-Geschäft sind durch das Internet weitgehend weggefallen. Beate Uhse hat zuletzt den Firmensitz von Flensburg nach Hamburg verlegt und mehr als 150 Arbeitsplätze gestrichen, um Kosten zu sparen.

Im vergangenen Jahr fiel auch deswegen ein Verlust von 18,4 Mio. Euro an; die Eigenkapitalquote im Konzern reduzierte sich von 28,2 auf 11,4 Prozent. "In einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld ist Erfolg kein Selbstläufer", sagte Vorstandschef Kees Vlasblom. Der Vorstand werde die Strategie noch konsequenter an den Kundenbedürfnissen ausrichten. Beate Uhse wolle mittelfristig das führende Unternehmen für erotischen Lifestyle und "Sexual Wellbeing" in Europa werden.

Innsbruck (APA) - Auch Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat sich gegen künstliche Zusatzstoffe bei der Produktion von Kunstschnee ausgesprochen. Platter gab in einer Aussendung das "politische Bekenntnis", auch in Zukunft auf jeglichen Zusatz bei der Schneeerzeugung verzichten zu wollen.
 

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Zusatzstoffe bei Kunstschnee: Auch Platter dagegen

Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der US-Elektroautobauer Tesla trifft erste Vorbereitungen für einen Rückzug von der Börse. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley kündigte am Dienstag die Gründung eines Ausschusses an, um eine solchen Schritt auszuloten. Es gebe allerdings noch keinen formellen Vorschlag von Unternehmenschef Elon Musk für eine Transaktion.
 

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Tesla trifft erste Vorbereitungen für Rückzug von der Börse

Wien (APA) - Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) will mehr Lohngerechtigkeit für Frauen - und setzt dazu nun zunächst eine Arbeitsgruppe ein. Ziel sei es, die bestehenden Einkommensberichte auf einen bundesweit einheitlichen Standard zusammen zu führen, bekräftigte sie in einer Aussendung.
 

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Lohnschere - Bogner-Strauß setzt Arbeitsgruppe ein