Erneut Kursverluste an Chinas Börsen: Nach Zuwächsen folgte der Absturz

Die sogenannte Wachstumsschwäche der chinesischen Wirtschaft - nur um 6,9 Prozent in 2015 und damit so schwach wie seit 25 Jahren nicht - macht weiterhin auch den Börsen zu schaffen. An den Börsen geht's steil bergab.

Peking/Shanghai. Anhaltende Sorgen um die chinesische Wirtschaft haben am Donnerstag an den Börsen in der Volksrepublik erneut zu Verlusten geführt. Der Shanghai Composite Index schloss nach anfänglichen Gewinnen um 3,32 Prozent im Minus, der Shenzhen Component Index verlor 3,37 Prozent. Der ChiNext für Technologiewerte, der dem US-amerikanischen Nasdaq ähnelt, gab sogar um 4,18 Prozent nach.

Offiziellen Zahlen vom Dienstag zufolge wuchs die chinesische Wirtschaft im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent - das schwächste Plus seit 25 Jahren. Die Regierung in Peking hatte ein Wachstumsziel von etwa sieben Prozent für das Jahr 2015 vorgegeben.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia