Erneut Flugausfälle wegen Streiks bei Air France

Paris (APA/dpa) - Bei der französischen Fluggesellschaft Air France haben Beschäftigte erneut für höhere Gehälter gestreikt und damit den Flugverkehr gestört. Knapp ein Viertel der Verbindungen sollte am Freitag ausfallen, wie das Unternehmen angekündigt hatte. Mehr als 30 Prozent der Piloten meldeten die Teilnahme am Streik an.

Auch das Kabinen- und Bodenpersonal waren zum dritten Streiktag innerhalb von gut fünf Wochen aufgerufen. Air France strich am Freitag auch mehrere Verbindungen von Paris nach Deutschland, die geplanten Österreich-Flüge finden laut Flughafen-Wien-Webseite (Stand Freitagvormittag) statt.

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt für die Air-France-Beschäftigten. Das Management hatte ein Prozent angeboten. Für den 3. und 7. April sind bereits weitere Streiks angekündigt. Am kommenden Dienstag soll in Frankreich eine große Streikwelle bei der Eisenbahn beginnen - dort wehren die Gewerkschaften sich gegen eine umstrittene Reform des staatlichen Bahnunternehmens SNCF.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte