Erneut Flugausfälle wegen Streiks bei Air France

Paris (APA/dpa) - Bei der französischen Fluggesellschaft Air France haben Beschäftigte erneut für höhere Gehälter gestreikt und damit den Flugverkehr gestört. Knapp ein Viertel der Verbindungen sollte am Freitag ausfallen, wie das Unternehmen angekündigt hatte. Mehr als 30 Prozent der Piloten meldeten die Teilnahme am Streik an.

Auch das Kabinen- und Bodenpersonal waren zum dritten Streiktag innerhalb von gut fünf Wochen aufgerufen. Air France strich am Freitag auch mehrere Verbindungen von Paris nach Deutschland, die geplanten Österreich-Flüge finden laut Flughafen-Wien-Webseite (Stand Freitagvormittag) statt.

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt für die Air-France-Beschäftigten. Das Management hatte ein Prozent angeboten. Für den 3. und 7. April sind bereits weitere Streiks angekündigt. Am kommenden Dienstag soll in Frankreich eine große Streikwelle bei der Eisenbahn beginnen - dort wehren die Gewerkschaften sich gegen eine umstrittene Reform des staatlichen Bahnunternehmens SNCF.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch