Erneut Flugausfälle wegen Streiks bei Air France

Paris (APA/dpa) - Bei der französischen Fluggesellschaft Air France haben Beschäftigte erneut für höhere Gehälter gestreikt und damit den Flugverkehr gestört. Knapp ein Viertel der Verbindungen sollte am Freitag ausfallen, wie das Unternehmen angekündigt hatte. Mehr als 30 Prozent der Piloten meldeten die Teilnahme am Streik an.

Auch das Kabinen- und Bodenpersonal waren zum dritten Streiktag innerhalb von gut fünf Wochen aufgerufen. Air France strich am Freitag auch mehrere Verbindungen von Paris nach Deutschland, die geplanten Österreich-Flüge finden laut Flughafen-Wien-Webseite (Stand Freitagvormittag) statt.

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt für die Air-France-Beschäftigten. Das Management hatte ein Prozent angeboten. Für den 3. und 7. April sind bereits weitere Streiks angekündigt. Am kommenden Dienstag soll in Frankreich eine große Streikwelle bei der Eisenbahn beginnen - dort wehren die Gewerkschaften sich gegen eine umstrittene Reform des staatlichen Bahnunternehmens SNCF.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen