Erneut Bußgelder wegen Preisabsprachen bei Bier

Das Deutsche Kartellamt verhängt Strafen in der Höhe von 90,5 Millionen Euro wegen unerlaubter Preisabsprachen für bestimmte Biermarken.

Düsseldorf. Wegen unerlaubter Preisabsprachen bei Bier hat das deutsche Kartellamt erneut Bußgelder gegen Einzelhandelskonzerne verhängt. Mehrere Edeka-Gesellschaften, der Handelsriese Metro, der Discounter Netto und andere müssten zusammen 90,5 Mio. Euro zahlen, teilte die Behörde am Montag mit.

Das Kartellamt wirft ihnen vor, sich, vor allem bei den Marken Beck's, Franziskaner und Hasseröder, über die Verkaufspreise abgesprochen zu haben. Um ein Bußgeld herum kommen konnten der Bier-Gigant AB InBev und der Einzelhändler Rewe. Sie hätten mit dem Kartellamt kooperiert.

In dem seit 2010 laufenden Verfahren hat das Kartellamt nach eigenen Angaben inzwischen Bußgelder von gut 242 Mio. Euro verhängt. Dabei ging es um Preisabsprachen bei Süßwaren, Kaffee, Tiernahrung, Bier und Körperpflegeprodukten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro