Ermittlungen gegen Bosch-Mitarbeiter wegen Abgasmanipulation

Hamburg (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen des Verdachts illegaler Abgasmanipulation in den USA gegen zwei Mitarbeiter von Bosch. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass seit 2014 zwei mit Dieselmotoren ausgestattete Fahrzeugtypen der Marke Chrysler auf den US-Markt gebracht worden seien, bei denen die Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems verringert wurde, so die Ermittler am Mittwoch.

Gegen die beiden Mitarbeiter des Zulieferers werde wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug ermittelt. Eine Stellungnahme von Bosch war zunächst nicht erhältlich.

Bei den betroffenen Fahrzeugmodellen handle es sich um den Chrysler Jeep Grand Cherokee mit Drei-Liter-Motor und den Chrysler Dodge Ram 1500. Die Modelle seien bereits Gegenstand von Ermittlungen in den USA gewesen. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft sei zuständig, weil nach jetzigem Kenntnisstand für eine mögliche Beihilfe relevante Tatbeiträge in ihrem Zuständigkeitsbereich geleistet worden seien.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte