Ermittlungen gegen Bosch-Mitarbeiter wegen Abgasmanipulation

Hamburg (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen des Verdachts illegaler Abgasmanipulation in den USA gegen zwei Mitarbeiter von Bosch. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass seit 2014 zwei mit Dieselmotoren ausgestattete Fahrzeugtypen der Marke Chrysler auf den US-Markt gebracht worden seien, bei denen die Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems verringert wurde, so die Ermittler am Mittwoch.

Gegen die beiden Mitarbeiter des Zulieferers werde wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug ermittelt. Eine Stellungnahme von Bosch war zunächst nicht erhältlich.

Bei den betroffenen Fahrzeugmodellen handle es sich um den Chrysler Jeep Grand Cherokee mit Drei-Liter-Motor und den Chrysler Dodge Ram 1500. Die Modelle seien bereits Gegenstand von Ermittlungen in den USA gewesen. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft sei zuständig, weil nach jetzigem Kenntnisstand für eine mögliche Beihilfe relevante Tatbeiträge in ihrem Zuständigkeitsbereich geleistet worden seien.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern