Ermittlungen gegen Braukonzern AB InBev in den USA - Insider

Washington - Der weltgrößte Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev hat in den USA Insidern zufolge möglicherweise seine Marktmacht missbraucht. Das US-Justizministerium gehe Vorwürfen nach, das Unternehmen habe Zwischenhändler gekauft, um den Vertrieb von Bieren kleiner Brauereien einzuschränken, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Zwei von ihnen sagten, Anheuser setze die Händler zudem unter Druck, die anderen Biermarken komplett aus dem Angebot zu nehmen. Allein in den vergangenen Monaten hat der Beck's-Produzent mit Sitz in Belgien fünf Händler in drei US-Bundesstaaten übernommen. In vielen Staaten können die Brauereien ihr Bier nicht direkt verkaufen und müssen über einen Zwischenhändler gehen. Anheuser erklärte, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

Die Untersuchung kommt für den Branchenprimus zur Unzeit. Der Konzern will die Nummer zwei, SABMiller, schlucken und stockte erst am Montag sein Angebot zum dritten Mal auf. Umgerechnet bietet Anheuser 95 Milliarden Euro.

Vor allem in den USA erfreuen sich Biere unabhängiger Brauereien immer größerer Beliebtheit. Allein 2014 legte ihr Absatz um 17,6 Prozent zu. Mit traditionellen Bieren, aber auch mit Sorten wie Himbeer- oder Kürbismixturen haben sie sich einen Marktanteil von elf Prozent erkämpft. Insgesamt legte der Absatz des Gerstensafts in den USA nur um 0,5 Prozent zu.

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter