Ermittlungen wegen Betrugs gegen Tata in Großbritannien

Nur kurz nach der Ankündigung des indischen Stahlriesen Tata, Großbritannien den Rücken zu kehren, hat die Finanzbetrugsbehörde einem Bericht zufolge Ermittlungen gegen das Unternehmen aufgenommen. Die Polizei prüfe Vorwürfe, Mitarbeiter von Tata in Großbritannien hätten Unterlagen über die Zusammensetzung bestimmter Stahlprodukte gefälscht, wie der "Daily Telegraph" am Freitag berichtete.

Die Ermittlungen konzentrieren sich dem Bericht zufolge auf das Tata-Werk in Yorkshire. Tata selbst habe sich nach internen Ermittlungen an das Serious Fraud Office (SFO) gewandt. Die Behörde wollte den Bericht am Freitag nicht kommentieren. Tata war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Der indische Konzern will bis Montag den formalen Verkaufsprozess starten. Das hatte am Mittwoch Wirtschaftsstaatssekretär Sajid Javid nach einem Besuch in Mumbai gesagt.
Der indische Konzern betreibt unter anderem das größte britische Stahlwerk in Port Talbot in Südwales - es ist der größte Arbeitgeber der Region, von dem tausende weitere Arbeitsplätze abhängen. Dort allein soll Tata eine Million Pfund (1,3 Mio. Euro) Verlust pro Tag machen. Europas Stahlsektor leidet seit Jahren vor allem unter Billigimporten aus China.
Tata hatte in der vergangenen Woche angekündigt, seine Stahlwerke mit insgesamt rund 15.000 Beschäftigten in Großbritannien zu verkaufen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach