Ermittlungen gegen Amazon in Japan wegen Kinderpornografie

Tokio (APA/AFP) - Nach dem Auftauchen kinderpornografischer Bücher im Angebot des Onlinehändlers Amazon in Japan hat der japanische Ableger des Konzerns Unterstützung bei den Ermittlungen zugesichert. Amazon Japan nehme die Ermittlungen "äußerst ernst" und arbeite mit den Behörden zusammen, erklärte das Unternehmen am Dienstag. Der Verkauf "illegaler Artikel" über die Amazon-Website werde nicht geduldet.

Die Polizei durchsuchte am vergangenen Freitag Büros des Online-Versandhändlers in Tokio und ein Verteilzentrum in Chiba, östlich der japanischen Hauptstadt, wie Medien berichteten. Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit der Festnahme von zwei Männern im September, denen vorgeworfen wird, über Amazon Bücher mit kinderpornografischen Fotos angeboten zu haben. Verkauf, Verteilung und selbst Besitz derartiger Medien sind in Japan verboten.

Der Zeitung "Sankei" zufolge flogen bei den Ermittlungen rund ein Dutzend Händler kinderpornografischer Bücher auf, die Amazon als Verkaufsplattform genutzt haben sollen. Einer der Verdächtigen sagte demnach aus, bei der Nutzung der japanischen Amazon-Netzseite zu ihren Zwecken habe es "keine Probleme" gegeben. Dagegen sei es auf anderen Online-Plattformen nicht gelungen, die Ware anzubieten.

Von den Justizbehörden gab es dazu zunächst keine Stellungnahme. Japan ist bekannt für seine große Porno-Industrie.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro