Ericsson treibt Sparprogramm voran und streicht 2200 Jobs in Schweden

Stockholm - Der weltgrößte Netzwerkausrüster Ericsson treibt sein Sparprogramm voran und streicht in seiner Heimat Schweden 2.200 von 17.000 Arbeitsplätzen. Die Jobs sollen vor allem in den Sparten Forschung und Entwicklung sowie Beschaffung wegfallen, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Der Branchenführer peilt an, die Kosten von 2017 an jährlich um rund 9 Mrd. Kronen (980 Mio. Euro) zu drücken. Zunächst aber fallen Kosten an: Bis 2017 müsse Ericsson für die Restrukturierung 3 bis 4 Mrd. Kronen aufbringen.

Der Konzern beschäftigt rund 17.000 Mitarbeiter in Schweden, weltweit sind es 115.000. Zuletzt hatte Ericsson vor allem eine schwächere Nachfrage auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt zugesetzt.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch