Ericsson treibt Sparprogramm voran und streicht 2200 Jobs in Schweden

Stockholm - Der weltgrößte Netzwerkausrüster Ericsson treibt sein Sparprogramm voran und streicht in seiner Heimat Schweden 2.200 von 17.000 Arbeitsplätzen. Die Jobs sollen vor allem in den Sparten Forschung und Entwicklung sowie Beschaffung wegfallen, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Der Branchenführer peilt an, die Kosten von 2017 an jährlich um rund 9 Mrd. Kronen (980 Mio. Euro) zu drücken. Zunächst aber fallen Kosten an: Bis 2017 müsse Ericsson für die Restrukturierung 3 bis 4 Mrd. Kronen aufbringen.

Der Konzern beschäftigt rund 17.000 Mitarbeiter in Schweden, weltweit sind es 115.000. Zuletzt hatte Ericsson vor allem eine schwächere Nachfrage auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt zugesetzt.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

Newsticker

Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

Newsticker

Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

Newsticker

Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor