Ericsson schreibt Milliarden auf Digital- und Medientöchter ab

Stockholm (APA/Reuters) - Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson schreibt eine Milliardensumme auf seine Digital- und Medienbeteiligungen ab. Die nicht zahlungswirksame Belastung von insgesamt 14,2 Mrd. Kronen, umgerechnet mehr als 1,4 Mrd. Euro, werde im vierten Quartal verbucht, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

"Der Großteil des Firmenwerts stammt aus Investitionen, die zehn oder mehr Jahre zurückliegen", erklärte das Unternehmen. Die Auswirkungen auf das aktuelle Geschäft seien gering. 6 Mrd. Kronen an Abschreibungen entfielen auf das Digitalgeschäft, 6,7 Milliarden auf Medienbeteiligungen. Die US-Steuerreform werde zu einer Belastung von einer Milliarde Kronen führen.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen