Ericsson schließt Modem-Geschäft - 1.000 Beschäftigte müssen gehen

(APA/Reuters) - Der weltgrößte Telekomausrüster Ericsson gibt sein verlustträchtiges Modem-Geschäft auf und entlässt rund 1.000 Beschäftigte. Der schwedische Konzern begründete den Schritt am Donnerstag mit dem scharfen Wettbewerb in der Branche, der insbesondere von der Konkurrenz in Asien und den USA angefacht wird.

Um im Modem-Markt Erfolg zu haben, wären erhebliche Investitionen nötig gewesen, erläuterte das Management. Das Geschäft mit der Entwicklung der Datenübertragungsgeräte hat Ericsson vom früheren Partner STMicroelectronics geerbt, der vor einem Jahr aus dem Joint Venture ausgestiegen war. Die bei den Schweden verbliebene Sparte beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter, davon gut 200 in Deutschland.

Nur rund 600 der Beschäftigten sollen im Konzern bleiben und dort künftig in der Entwicklung von Funknetzen eingesetzt werden. Der Rest müsse Ericsson verlassen, sagte Firmenchef Hans Vestberg der Nachrichtenagentur Reuters. Das Unternehmen insgesamt zählte zur Jahresmitte mehr als 115.000 Beschäftigte.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen