Ericsson schließt Modem-Geschäft - 1.000 Beschäftigte müssen gehen

(APA/Reuters) - Der weltgrößte Telekomausrüster Ericsson gibt sein verlustträchtiges Modem-Geschäft auf und entlässt rund 1.000 Beschäftigte. Der schwedische Konzern begründete den Schritt am Donnerstag mit dem scharfen Wettbewerb in der Branche, der insbesondere von der Konkurrenz in Asien und den USA angefacht wird.

Um im Modem-Markt Erfolg zu haben, wären erhebliche Investitionen nötig gewesen, erläuterte das Management. Das Geschäft mit der Entwicklung der Datenübertragungsgeräte hat Ericsson vom früheren Partner STMicroelectronics geerbt, der vor einem Jahr aus dem Joint Venture ausgestiegen war. Die bei den Schweden verbliebene Sparte beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter, davon gut 200 in Deutschland.

Nur rund 600 der Beschäftigten sollen im Konzern bleiben und dort künftig in der Entwicklung von Funknetzen eingesetzt werden. Der Rest müsse Ericsson verlassen, sagte Firmenchef Hans Vestberg der Nachrichtenagentur Reuters. Das Unternehmen insgesamt zählte zur Jahresmitte mehr als 115.000 Beschäftigte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte