Ericsson verklagt Apple im Lizenzstreit über Mobilfunk-Technik

Der schwedische Telekomzulieferer Ericsson hat im Streit mit Apple um Lizenzen für Mobilfunk-Patente zum Gegenschlag ausgeholt und den iPhone-Hersteller verklagt. Apples Lizenz für die von Ericsson entwickelte Technologie, die in vielen Smartphones und Tablet-Computern eingesetzt wird, sei abgelaufen, teilte der weltgrößte Netzwerkausrüster am Mittwoch mit.

Ein neues Abkommen sei auch in zweijährigen Verhandlungen nicht erzielt worden, deshalb solle nun ein Gericht entscheiden. Anfang der Woche hatte Apple Klage eingereicht. Der US-Konzern wirft Ericsson vor, übertrieben hohe Lizenzgebühren für Patente zum neuen Mobilfunkstandard LTE zu verlangen.

Mobilfunkkonzerne streiten weltweit vor Gericht um Patente und Lizenzen. Anfang vergangenen Jahres hatte der südkoreanische Apple-Rivale Samsung einen jahrelangen Patenstreit mit Ericsson beigelegt. Die Einigung sah eine Zahlung von 650 Mio. Dollar (aktuell 552 Mio. Euro) sowie regelmäßige Nutzungsgebühren vor. Ericsson hat Tausende Patente für Schlüsseltechnologien wie UMTS- und LTE-Netze angemeldet. Das Unternehmen hat Lizenzvereinbarungen mit fast allen Branchengrößen geschlossen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro