Erholung im Frankreich-Geschäft half Einzelhändler Carrefour

Paris (APA/Reuters) - Europas führender Einzelhändler Carrefour profitiert von einer Erholung der Geschäfte auf dem französischen Heimatmarkt. Der Umsatz auf vergleichbarer Basis sei deswegen im ersten Quartal um 2,3 Prozent auf 21 Mrd. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Allein in Frankreich hätten die Erlöse um 2,5 Prozent zugelegt.

Auch florierende Supermärkte in Lateinamerika hätten zu dem Umsatzplus bei der weltweiten Nummer zwei hinter dem US-Branchenprimus Wal-Mart beigetragen. Die an der Börse gehegte Erwartung eines Anstiegs des Vorsteuergewinns im Gesamtjahr von etwa 4 Prozent auf rund 2,5 Mrd. Euro sei daher angemessen, sagte Finanzchef Pierre-Jean Sivignon.

Carrefour erzielte zuletzt fast Dreiviertel seines Umsatzes in Europa. Der Konzern hatte damit zu kämpfen, dass die Kunden den Online-Handel und kleinere Geschäfte den riesigen Supermärkten vorziehen. Im vergangenen Jahr hat sich der Konzern aber wieder gefangen und seine Rentabilität gesteigert. Der operative Gewinn stieg 2014 um rund fast sieben Prozent auf knapp 2,4 Mrd. Euro.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen