bet-at-home steigerte Ergebnis im Halbjahr - Ausblick verbessert

Der börsennotierte Online-Sportwettenkonzern bet-at-home ist im ersten Halbjahr 2015 weiter gewachsen und schraubt seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr nach oben. Bei "unveränderten rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen" erscheint dem Vorstand nun ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von mehr als 25 Mio. Euro "realistisch". 2014 waren es 27 Mio. Euro gewesen.

Im heurigen März war das bet-at-home-Management noch von einem Gesamtjahres-Ebitda von 15 bis 20 Mio. Euro ausgegangen.

In den ersten sechs Monaten stieg das Ebitda von 8,8 Mio. auf 16 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) legte von 8,5 Mio. auf 15,5 Mio. Euro zu, wie bet-at-home am Montag mitteilte. Der für die Branche wichtige Brutto-Wett- und Gamingertrag lag mit 56,7 Mio. Euro um 6,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Wett- und Spielvolumen belief sich auf 1,172 Mrd. Euro (+8,8 Prozent).

Deutlich gesunken sind hingegen die Marketingausgaben, und zwar von 24,6 Mio. auf 15,2 Mio. Euro. Dies, weil es heuer kein Großereignis gab, im Vorjahr fand ja in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Eine Fußball-WM oder -EM beschert Sportwettenanbietern üblicherweise einen zusätzlichen Umsatzmonat. Ob auch die Gewinne entsprechend steigen, hängt maßgeblich vom Ausgang der Spiele ab.

bet-at-home zählte Ende Juni mehr als 4,1 Mio. registrierte Kunden (Vorjahr: 3,8 Mio.). Das Unternehmen ist ab der Saison 2015/16 drei Jahre lang Hauptsponsor des Berliner Fußballclubs Hertha BSC.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte