Ergebnis: Anleihe-Boom bescherte US-Bank JP Morgan Gewinnsprung im Quartal

New York - Der Handel mit Anleihen und Aktien hat der US-Großbank JP Morgan im ersten Quartal Rückenwind verliehen. Das größte Geldhaus der USA steigerte seinen Gewinn in den ersten drei Monaten um 12,2 Prozent auf 5,91 Mrd. Dollar (5,6 Mrd. Euro), wie das Institut am Dienstag mitteilte. Die Einnahmen kletterten um vier Prozent auf 24,8 Mrd. Dollar.

"Wir haben eine Zunahme im Anleihen- und Aktienhandel gesehen", erklärte Bankchef Jamie Dimon. Analysten hatten vor allem mit geringeren Einnahmen gerechnet. Die Aktie notierte an der Wall Street vorbörslich rund zwei Prozent im Plus.

Die besonders wichtigen Einnahmen im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren stiegen im ersten Quartal um fünf Prozent auf 4,1 Mrd. Dollar, wie JP Morgan weiter mitteilte. Traditionell platzieren viele Unternehmen zum Jahresauftakt ihre Anleihen und finanzstarke Fondsgesellschaften suchen nach Investitionsmöglichkeiten. Im vergangenen Jahr hatte JP Morgan noch unter der Flaute an den Anleihemärkten gelitten.

Ein Schatten in der Quartalsbilanz waren erneut Sonderbelastungen für Rechtsstreitigkeiten, die sich dieses Mal auf 487 Mio. Dollar summierten. JP Morgan hatte im vergangenen Jahr einer Milliardenstrafe für ihre Rolle im Skandal um manipulierte Devisenkurse zugestimmt.

Diese Woche veröffentlichen auch die JP-Morgan-Rivalen Bank of America und Citigroup sowie die Investmentbank Goldman Sachs ihre Bilanzen. Die Deutsche Bank, die ein ähnliches Geschäftsmodell wie JP Morgan hat, folgt am 29. April.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen