Erdöl-Produzent Wintershall verkauft Beteiligungen in Norwegen

Der größte deutsche Erdöl- und Erdgas-Produzent Wintershall stößt seine Beteiligungen an vier nicht selbst betriebenen Förderfeldern vor der norwegischen Küste ab. Damit würden Investitionen verringert, sagte Wintershall-Vorstand Martin Bachmann am Donnerstag. Die Beteiligungen an den Öl- und Gasfeldern des Kasseler Unternehmens übernimmt die norwegische Tellus Petroleum AS.

Zudem gibt die BASF-Tochter Anteile an sieben Erkundungslizenzen an Tellus ab sowie knapp ein Drittel ihres 50-Prozent-Anteils am selbst betriebenen Feld "Maria". Der Gesamtkaufpreis liegt zwischen 600 und 700 Mio. Dollar (zwischen 532 und 621 Mio. Euro). Wintershall hat knapp 50 Lizenzen in Norwegen und gehört damit zu den größten Lizenzinhabern.

Wegen der im langjährigen Vergleich weiterhin niedrigen Rohölpreise sind viele Förderkonzerne gezwungen, geplante Investitionen zum Teil massiv zu kappen. Vor einigen Tagen hatte bereits der norwegische Öl- und Gasriese Statoil angekündigt, bis zu 1.500 weitere Stellen zu streichen. Schon 2013 hatte das Unternehmen ein Sparprogramm aufgelegt. Auch große US-Förderer wie ExxonMobil und Chevron oder europäische Konkurrenten wie Shell und BP müssen Ausgaben kürzen.

Hamburg (APA/dpa) - Das Internet als Vertriebsweg für Waren aller Art wächst kräftig. Die Verbraucher in Deutschland kauften im vergangenen Jahr Waren für 58,5 Mrd. Euro im Internet, teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) am Montag in Hamburg mit. Das entsprach einer Steigerung von knapp elf Prozent.
 

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Deutsche kauften 2017 um 58,5 Mrd. Euro im Internet ein

Wien/Warschau (APA) - Der börsennotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom muss um einen langjährigen Großkunden zittern. Die polnische Regierung will das Lkw-Mautsystem von staatlichen Stellen betreiben lassen und hat die seit Dezember 2016 laufende Ausschreibung gestoppt. Der bis November 2018 laufende Vertrag mit Kapsch bleibt aber aufrecht.
 

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Polen stoppt Maut-Ausschreibung: Kapsch zittert um Großkunden

München (APA/dpa) - Unternehmer und Forscher beklagen fehlende oder veraltete Rechtsvorschriften für Drohnen, Lufttaxis und andere neue Mobilitätsdienste. Staatliche Reglementierung sei heute oft das größte Problem, sagte der Chef der Airbus-Rüstungs- und Raumfahrtsparte, Dirk Hoke, am Montag auf der Innovationskonferenz DLD in München.
 

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Tech-Pioniere beklagen bürokratische Hürden