Erdöl-Produzent Wintershall verkauft Beteiligungen in Norwegen

Der größte deutsche Erdöl- und Erdgas-Produzent Wintershall stößt seine Beteiligungen an vier nicht selbst betriebenen Förderfeldern vor der norwegischen Küste ab. Damit würden Investitionen verringert, sagte Wintershall-Vorstand Martin Bachmann am Donnerstag. Die Beteiligungen an den Öl- und Gasfeldern des Kasseler Unternehmens übernimmt die norwegische Tellus Petroleum AS.

Zudem gibt die BASF-Tochter Anteile an sieben Erkundungslizenzen an Tellus ab sowie knapp ein Drittel ihres 50-Prozent-Anteils am selbst betriebenen Feld "Maria". Der Gesamtkaufpreis liegt zwischen 600 und 700 Mio. Dollar (zwischen 532 und 621 Mio. Euro). Wintershall hat knapp 50 Lizenzen in Norwegen und gehört damit zu den größten Lizenzinhabern.

Wegen der im langjährigen Vergleich weiterhin niedrigen Rohölpreise sind viele Förderkonzerne gezwungen, geplante Investitionen zum Teil massiv zu kappen. Vor einigen Tagen hatte bereits der norwegische Öl- und Gasriese Statoil angekündigt, bis zu 1.500 weitere Stellen zu streichen. Schon 2013 hatte das Unternehmen ein Sparprogramm aufgelegt. Auch große US-Förderer wie ExxonMobil und Chevron oder europäische Konkurrenten wie Shell und BP müssen Ausgaben kürzen.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert