Erdöl-Produzent Wintershall verkauft Beteiligungen in Norwegen

Der größte deutsche Erdöl- und Erdgas-Produzent Wintershall stößt seine Beteiligungen an vier nicht selbst betriebenen Förderfeldern vor der norwegischen Küste ab. Damit würden Investitionen verringert, sagte Wintershall-Vorstand Martin Bachmann am Donnerstag. Die Beteiligungen an den Öl- und Gasfeldern des Kasseler Unternehmens übernimmt die norwegische Tellus Petroleum AS.

Zudem gibt die BASF-Tochter Anteile an sieben Erkundungslizenzen an Tellus ab sowie knapp ein Drittel ihres 50-Prozent-Anteils am selbst betriebenen Feld "Maria". Der Gesamtkaufpreis liegt zwischen 600 und 700 Mio. Dollar (zwischen 532 und 621 Mio. Euro). Wintershall hat knapp 50 Lizenzen in Norwegen und gehört damit zu den größten Lizenzinhabern.

Wegen der im langjährigen Vergleich weiterhin niedrigen Rohölpreise sind viele Förderkonzerne gezwungen, geplante Investitionen zum Teil massiv zu kappen. Vor einigen Tagen hatte bereits der norwegische Öl- und Gasriese Statoil angekündigt, bis zu 1.500 weitere Stellen zu streichen. Schon 2013 hatte das Unternehmen ein Sparprogramm aufgelegt. Auch große US-Förderer wie ExxonMobil und Chevron oder europäische Konkurrenten wie Shell und BP müssen Ausgaben kürzen.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft