Erdgas für EnergieAllianz-Kunden ab 1. Mai billiger

Wien/Maria Enzersdorf/Eisenstadt - Erdgas wird Kunden im Osten Österreichs ab 1. Mail billiger. Die EnergieAllianz (Wien Energie, EVN und Energie Burgenland) senken wie Anfang Februar angekündigt die Energiepreise für konventionelle Endkundenprodukte (exklusive Netzkosten sowie Steuern und Abgaben) um 7 Prozent.

Damit würden die Einkaufsvorteile aus den gesunkenen Großhandelspreisen an rund eine Million Privatkunden weitergegeben, teilte die EnergieAllianz am Freitag mit.

Die Gasrechnung für einen Haushalt besteht aus drei Komponenten: dem Energiepreis, den Netztarifen sowie Steuern und Abgaben. Ein Durchschnittskunde der Wien Energie mit einem Jahresverbrauch von 15.000 Kilowattstunden (kWh) erspart sich Unternehmensangaben zufolge durch die Preissenkung 46 Euro im Jahr.

Die EVN beziffert die Ersparnis für einen Durchschnittskunden mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh mit rund 58 Euro und die Energie Burgenland für einen Durchschnittskunden mit ebenfalls 20.000 kWh Jahresverbrauch mit rund 60 Euro.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden