Equal Pay Day - Frauen arbeiten 82 Tage "gratis"

Wien - Der Equal Pay Day wird heuer am 11. Oktober begangen. Frauen müssen demnach 82 Tage länger arbeiten, um das Einkommen der Männer zu erreichen (22,4 Prozent Einkommensdifferenz). Der Tag der Lohngerechtigkeit hat sich seit 2005 um etwa ein halbes Monat verbessert: Damals betrug der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen 26,7 Prozent, der Equal Pay Day fand am 25. September statt.

Ingrid Moritz, die Leiterin der Arbeiterkammer-Abteilung "Frauen, Familie" berief sich in einer Aussendung zum Equal Pay Day auf ein OGH-Urteil: Wenn Frauen für die gleiche Arbeit weniger als Männer bezahlt bekommen, sei das nicht einfach mangelndes "Verhandlungsgeschick", sondern eine gesetzeswidrige Diskriminierung. Die AK fordert mehr Aussagekraft bei Gehaltsangaben in Stelleninseraten ein.

Die ÖGB-Frauen präsentieren am Donnerstagnachmittag ihre Forderungen für mehr Einkommensgerechtigkeit und das ÖGB-Frauenplakat. Der Kampagnenslogan dazu lautet: "Würden Sie Ihrer Tochter weniger Taschengeld geben als Ihrem Sohn?" Mit einem eigenen Werbespot in Kinos, im Lokal-TV und auf Infoscreens macht der Frauenausschuss des Österreichischen Städtebundes den Oktober über auf den Equal Pay Day aufmerksam. Frauen würden oftmals mit dem ersten Kind Einbußen in ihrer Karriere erleben. Unbezahlte Arbeit - wie beispielsweise in der Pflege - werde zu 80 Prozent immer noch von Frauen erledigt, hieß es in einer Aussendung des Städtebundes.

Zitiert wurde darin auch eine Tabelle der Arbeiterkammer Oberösterreich, laut welcher der Equal Pay Day in den Städten oft weiter nach hinten fällt als im jeweiligen Bundesland. So ist der Tag in Tirol am 1. Oktober, in Innsbruck fällt er allerdings auf den 20. Oktober. In der Steiermark ist der Unterschied nicht ganz so extrem (7. Oktober im Bundesland und 13. Oktober in Graz), in Kärnten ist am 13. Oktober Equal Pay Day, in Klagenfurt hingegen erst am 26. Oktober. Wien liege in der Bundesländerwertung auf Platz 1: Hier fällt der Tag der Lohngerechtigkeit auf den 27. Oktober.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft