E.ON bringt Börsengang von Türkei-Beteiligung auf den Weg

Düsseldorf/Istanbul (APA/Reuters) - Der deutsche Energiekonzern E.ON kann beim Teilbörsengang seiner Beteiligung in der Türkei auf Einnahmen von rund 150 Mio. Euro hoffen. E.ON und sein türkischer Partner Sabanci kündigten am Montag an, zu gleichen Teilen ein Paket von insgesamt 20 Prozent der Aktien des Versorgers Enerjisa Enerji an die Börse zu bringen.

Das ganze Unternehmen werde dabei umgerechnet mit rund 1,58 Mrd. Euro bewertet. Die Aktie werde voraussichtlich am 8. Februar den Handel an der Börse in Istanbul aufnehmen. Bei dem Unternehmen handelt es sich um das Vertriebs- und Netzgeschäft von Enerjisa.

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Der Autobauer Volvo Cars, der nach einem Gewinnsprung im Quartal weiter auf Rekordkurs ist, will durch Produktionsverlagerung US-Zölle auf Importe aus China umgehen. Der SUV XC60 für den US-Markt werde künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt, sagte Firmenchef Hakan Samuelsson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlagerung habe bereits begonnen.
 

Newsticker

Autobauer Volvo verlagert wegen US-Zöllen SUV-Produktion nach Europa

Brüssel (APA) - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat im Rahmen einer Veranstaltung über den Marshall-Plan die Bedeutung der Zusammenarbeit im Handel mit den USA beschworen. "Wir stehen heute an einer Wegkreuzung für den offenen globalen Handel." Sie hoffe, die USA werden mit der EU das Vertrauen in das multilaterale Handelssystem wieder aufbauen.
 

Newsticker

Strafzölle - Malmström beschwört Zusammenarbeit im Handel

Berlin (APA/Reuters) - Das Münchner Ifo-Institut kritisiert die neuen EU-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte als kontraproduktiv. "Sie richten mehr Schaden an als Nutzen", erklärte Ifo-Außenwirtschaftschef Gabriel Felbermayr am Donnerstag. "Die Schutzzölle sind keineswegs Ausdruck ökonomischer Vernunft, sondern der Lobbystärke der Stahlbranche."
 

Newsticker

Ifo-Institut kritisiert EU-Schutzzölle - "Mehr Schaden als Nutzen"