Entwicklungsbank finanzierte 2014 weniger Projekte mit weniger Geld

Wien - Die Oesterreichischen Entwicklungsbank AG (OeEB) hat 2014 erneut weniger Geld für Entwicklungsprojekte aufgewendet. Insgesamt 37 Projekte wurden im Vorjahr mit 203,9 Mio. Euro mitfinanziert. Im Jahr davor waren es 39 Projekte mit einem Finanzierungsvolumen von 222,4 Mio. Euro, 2012 wurden 23 Entwicklungsprojekte mit 240 Mio. Euro unterstützt.

Die Investitionsfinanzierungen (Kreditfinanzierungen) beliefen sich im Vorjahr auf 183,9 Mio. Euro, teilte die OeEB am Dienstag mit. Beteiligungen, die treuhändisch für die Republik Österreich abgeschlossen werden, beliefen sich auf 15,7 Mio. Euro. Für projektunterstützende Maßnahmen, welche die entwicklungspolitische Wirkung von Projekten verstärken, wurden aus Mitteln des dafür vorgesehenen "Advisory Programms" 3,04 Mio. Euro bereitgestellt. Ein Außenwirtschaftsprogramm wurde mit 1,26 Mio. Euro unterstützt.

Die Entwicklungsbank erwirtschaftete 2014 einen Jahresüberschuss von 4,3 (2,0) Mio. Euro. Die Bilanzsumme der OeEB hat sich 2014 auf 604,6 (437,7) Mio. Euro erhöht. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 29 auf 33. Auch für 2015 strebe die OeEB ein moderates Wachstum des Geschäfts an, so die beiden Vorstände Andrea Hagmann und Michael Wancata. Die Expertise der OeEB liege auf Erneuerbaren Energien, effizientem Einsatz von Ressourcen und dem Aufbau von Klein- und Mittelbetrieben.

Die OeEB ist seit 2008 die Entwicklungsbank der Republik Österreich und zu 100 Prozent im Besitz der Oesterreichischen Kontrollbank AG (OeKB). Als Spezialinstitut finanziert sie private Investitionsvorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländern, die sowohl wirtschaftlich als auch entwicklungspolitisch sinnvoll sein müssen. Projektbegleitend werden Programme unterstützt, mit denen zusätzliche Entwicklungseffekte erzielt werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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