Entwickler von Handyspiel "Candy Crush" kämpft mit Gegenwind

London - Dem Entwickler des populären Smartphonespiels "Candy Crush", King Digital Entertainment, machen ungünstige Währungskurse zu schaffen. Daher werde das laufende Quartal schwächer ausfallen, erklärte die in London ansässige Firma zur Vorlage aktueller Quartalszahlen. Die King-Aktie verlor daraufhin im nachbörslichen Handel in New York in der Nacht zum Freitag mehr als zehn Prozent.

Im ersten Quartal machte King 570 Mio. Dollar (rund 500 Mio. Euro) Umsatz. Das war ein Zuwachs von vier Prozent binnen drei Monaten - aber ein Rückgang von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Games konnten zwar mehr Nutzer anlocken - inzwischen sind es 550 Millionen aktive Spieler - doch nicht viele von ihnen geben Geld aus. Es gab 8,5 Millionen zahlende Kunden. Das waren zwar 179.000 mehr als Ende 2014, aber mehr als ein Viertel weniger als im Vorjahresquartal.

Die Entwicklung von King wird in der Spielebranche besonders aufmerksam beobachtet. Die Firma stürmte mit "Candy Crush" auf die Smartphones, doch die große Frage ist, ob es ihr gelingt, daran mit weiteren Hits anzuknüpfen. Der einstige Überflieger Zynga fiel tief, als nach "Farmville" ähnliche Erfolge ausblieben.

Bei King macht "Candy Crush" inzwischen nur noch rund 38 Prozent des Geschäfts aus. Der Gewinn stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 29 Prozent auf 164 Mio. Dollar.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte