Entscheidung über Banken-Großfusion in Italien nächste Woche

Das Ringen um die Schaffung der drittgrößten Bank Italiens geht in die heiße Phase. Die Führungsgremien der beiden Volksbanken Banca Popolare di Milano (BPM) und Banco Popolare werden voraussichtlich bis zum 22. März entscheiden, ob sie ihren geplanten Zusammenschluss weiter vorantreiben wollen. Die EZB-Bankenaufsicht hatte eine Genehmigung des Vorhabens an mehrere Bedingungen geknüpft.

Die beiden Institute teilten am Freitag mit, die Europäische Zentralbank (EZB) wolle erreichen, dass die neue Bank eine starke Kapitaldecke habe. Das schließe entsprechende Schritte ein. Kapitalerhöhungen hatten die Vorstandschefs beider Institute bisher allerdings ausgeschlossen.
Klappt die Fusion, könnte dies Experten zufolge weitere Übernahmen in der nach wie vor zersplitterten Bankenbranche des Landes auslösen. Experten sehen einen Zusammenschluss der beiden Volksbanken als wichtigen Schritt zur Reform des Sektors.
Die schon Monate währenden Fusionsverhandlungen der beiden Häuser waren zuletzt ins Stocken geraten. Stolperstein ist Insidern zufolge der Umgang mit faulen Krediten. Die EZB-Bankenwächter forderten einen rascheren Abbau. Dies würde aber hohe Verluste nach sich ziehen und die Kapitalbasis der Institute angreifen.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch