Entscheidung über Banken-Großfusion in Italien nächste Woche

Das Ringen um die Schaffung der drittgrößten Bank Italiens geht in die heiße Phase. Die Führungsgremien der beiden Volksbanken Banca Popolare di Milano (BPM) und Banco Popolare werden voraussichtlich bis zum 22. März entscheiden, ob sie ihren geplanten Zusammenschluss weiter vorantreiben wollen. Die EZB-Bankenaufsicht hatte eine Genehmigung des Vorhabens an mehrere Bedingungen geknüpft.

Die beiden Institute teilten am Freitag mit, die Europäische Zentralbank (EZB) wolle erreichen, dass die neue Bank eine starke Kapitaldecke habe. Das schließe entsprechende Schritte ein. Kapitalerhöhungen hatten die Vorstandschefs beider Institute bisher allerdings ausgeschlossen.
Klappt die Fusion, könnte dies Experten zufolge weitere Übernahmen in der nach wie vor zersplitterten Bankenbranche des Landes auslösen. Experten sehen einen Zusammenschluss der beiden Volksbanken als wichtigen Schritt zur Reform des Sektors.
Die schon Monate währenden Fusionsverhandlungen der beiden Häuser waren zuletzt ins Stocken geraten. Stolperstein ist Insidern zufolge der Umgang mit faulen Krediten. Die EZB-Bankenwächter forderten einen rascheren Abbau. Dies würde aber hohe Verluste nach sich ziehen und die Kapitalbasis der Institute angreifen.

Washington/Berlin (APA/dpa)Die deutsche Industrie hat die geplante massive Senkung der Unternehmensteuern in den USA als "absolute Kampfansage" bezeichnet. Die Folge wären Wettbewerbsverzerrungen, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
 

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US-Steuersenkungen für Unternehmen "Kampfansage"

Brüssel (APA/dpa/AFP) - Die wegen des Ukraine-Konflikts verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden verlängert. Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten am Donnerstagabend in Brüssel, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter mitteilte.
 

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EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Berlin/London (APA/Reuters) - EU-Budgetkommissar Günther Oettinger bezweifelt, ob die britische Premierministerin Theresa May ihre Brexit-Zusagen letztlich durchsetzen kann. Angesichts der Fortschritte in den bisherigen Verhandlungen könne die Kommission zwar vorschlagen, über die Ausgestaltung der künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien zu sprechen, sagte Oettinger am Freitag dem Deutschlandfunk.
 

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Brexit - Oettinger: Können bei Mays Zusagen nicht ganz sicher sein