Entscheidung über Banken-Großfusion in Italien nächste Woche

Das Ringen um die Schaffung der drittgrößten Bank Italiens geht in die heiße Phase. Die Führungsgremien der beiden Volksbanken Banca Popolare di Milano (BPM) und Banco Popolare werden voraussichtlich bis zum 22. März entscheiden, ob sie ihren geplanten Zusammenschluss weiter vorantreiben wollen. Die EZB-Bankenaufsicht hatte eine Genehmigung des Vorhabens an mehrere Bedingungen geknüpft.

Die beiden Institute teilten am Freitag mit, die Europäische Zentralbank (EZB) wolle erreichen, dass die neue Bank eine starke Kapitaldecke habe. Das schließe entsprechende Schritte ein. Kapitalerhöhungen hatten die Vorstandschefs beider Institute bisher allerdings ausgeschlossen.
Klappt die Fusion, könnte dies Experten zufolge weitere Übernahmen in der nach wie vor zersplitterten Bankenbranche des Landes auslösen. Experten sehen einen Zusammenschluss der beiden Volksbanken als wichtigen Schritt zur Reform des Sektors.
Die schon Monate währenden Fusionsverhandlungen der beiden Häuser waren zuletzt ins Stocken geraten. Stolperstein ist Insidern zufolge der Umgang mit faulen Krediten. Die EZB-Bankenwächter forderten einen rascheren Abbau. Dies würde aber hohe Verluste nach sich ziehen und die Kapitalbasis der Institute angreifen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los