Entlassungen und Zwangsurlaub bei Daimlers Lkw-Sparte in Brasilien

Stuttgart/Brasilia - Wegen einer Absatzflaute hat die Lkw-Sparte von Daimler in Brasilien 500 Angestellte entlassen und 7.000 in den Zwangsurlaub geschickt. Das Werk in Sao Bernardo do Campo nahe Sao Paulo werde für die ersten zwei Wochen des Juni heruntergefahren, teilte der Autobauer am Dienstag mit. Daimler hatte bereits im Februar von einem "entmutigenden Start" ins Jahr gesprochen.

In den ersten vier Monaten des Jahres ist der Lastwagen-Absatz in Brasilien um etwa 40 Prozent gesunken. Befürchtet wird eine Rezession in dem südamerikanischen Land. Auch andere Autobauer wie Volkswagen sind von der Flaute betroffen.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018