Ölkonzern Eni profitiert von gestiegener Förderung

Rom (APA/dpa-AFX) - Der italienische Ölkonzern Eni hat im dritten Quartal von der anhaltenden Erholung der Ölpreise sowie einer gestiegenen Förderung profitiert. Netto verdiente Eni 344 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 562 Mio. Euro angefallen.

Das bereinigte operative Ergebnis stieg von 258 Mio. auf 947 Mio. Euro. Damit verfehlte Eni allerdings die Erwartungen der Analysten.

Für das laufende Jahr hat sich Eni dank des Starts neuer Projekte ein Förderziel von im Schnitt 1,815 Millionen Barrel pro Tag vorgenommen, was 5 Prozent mehr als im Vorjahr bedeutet. Damit würde Eni die höchste Förderung seit sieben Jahren erreichen. Im Schlussquartal soll die Förderung von Öl und Gas durchschnittlich von 1,8 Millionen auf bis zu 1,9 Millionen Barrel pro Tag steigen.

Die Verschuldung von knapp 15 Mrd. Euro soll auch mittels Verkäufen von Unternehmensteilen weiter gesenkt werden. Für heuer hat sich Eni Veräußerungen im Wert von 3,7 Mrd. Euro vorgenommen, davon sind Unternehmensangaben zufolge bereits 1,5 Mrd. Euro in den ersten neun Monaten erzielt worden. Im Oktober schloss Eni den Verkauf von 30 Prozent am Ölfeld Zohr in Ägypten an Rosneft ab.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte