Ölkonzern Eni profitiert von gestiegener Förderung

Rom (APA/dpa-AFX) - Der italienische Ölkonzern Eni hat im dritten Quartal von der anhaltenden Erholung der Ölpreise sowie einer gestiegenen Förderung profitiert. Netto verdiente Eni 344 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 562 Mio. Euro angefallen.

Das bereinigte operative Ergebnis stieg von 258 Mio. auf 947 Mio. Euro. Damit verfehlte Eni allerdings die Erwartungen der Analysten.

Für das laufende Jahr hat sich Eni dank des Starts neuer Projekte ein Förderziel von im Schnitt 1,815 Millionen Barrel pro Tag vorgenommen, was 5 Prozent mehr als im Vorjahr bedeutet. Damit würde Eni die höchste Förderung seit sieben Jahren erreichen. Im Schlussquartal soll die Förderung von Öl und Gas durchschnittlich von 1,8 Millionen auf bis zu 1,9 Millionen Barrel pro Tag steigen.

Die Verschuldung von knapp 15 Mrd. Euro soll auch mittels Verkäufen von Unternehmensteilen weiter gesenkt werden. Für heuer hat sich Eni Veräußerungen im Wert von 3,7 Mrd. Euro vorgenommen, davon sind Unternehmensangaben zufolge bereits 1,5 Mrd. Euro in den ersten neun Monaten erzielt worden. Im Oktober schloss Eni den Verkauf von 30 Prozent am Ölfeld Zohr in Ägypten an Rosneft ab.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker